KANTON LUZERN: Die katholische Landeskirche macht Gewinn

Die katholische Kirche des Kantons Luzern schliesst die Rechnung 2008 um 650'000 Franken besser ab als budgetiert.

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Das Kreuz auf dem Kirchturm der Maihof-Kirche in der Stadt Luzern. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

Das Kreuz auf dem Kirchturm der Maihof-Kirche in der Stadt Luzern. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

Veranschlagt war ein Minus von 242'000 Franken. Doch unter dem Strich hat die römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern 2008 408'000 Franken Gewinn erzielt, heisst es in einer Mitteilung der Kirche. Bei Ausgaben von rund 8,5 Millionen Franken beträgt das Plus 408'000 Franken – trotz eines reduzierten Beitragssatzes der Kirchgemeinden.

Einer der Gründe für das gute Ergebnis: Weil die Mehrheit der lastenausgleichsberechtigten Kirchgemeinden mehr Steuern einnahm, musste die Landeskirche rund 100'000 Franken weniger Beiträge bezahlen, heisst es in der Mitteilung.

Edi Wigger wird neuer Synodalverwalter
An der Synode vom 6. Mai wird die Rechnung 2008 das Hauptgeschäft sein. Der Synodalrat beantragt dem Parlament, den 2008 erzielten Gewinn ins Eigenkapital zu legen. Weiter soll der Beitragssatz der Kirchgemeinden bis 2012 bei 0.020 Einheiten bleiben und nicht, wie im Herbst angekündigt, ab 2011 auf 0.021 Einheiten steigen.

Am 1. Mai nimmt Edi Wigger seine Tätigkeit als neuer Synodalverwalter auf. Er ist Nachfolger von Guido Saxer, der nach beinahe zwölfjähriger Tätigkeit pensioniert wird. Der Synodalverwalter nimmt Verwaltungs- und Aufsichtspflichten wahr. Er führt einerseits die Synodalverwaltung und ist Sekretär der Synode und des Synodalrats, anderseits beaufsichtigt er die Kirchgemeinden.

ana