KANTON LUZERN: Dringend gesucht: Jobvermittler

Luzerner Firmen gehen zur Kurzarbeit über oder bauen schrittweise Stellen ab. Jetzt ergreifen die Behörden erste Massnahmen.

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Die RAV braucht neue Stellenvermittler – wegen der Rezession. (Symbolbild Keystone)

Die RAV braucht neue Stellenvermittler – wegen der Rezession. (Symbolbild Keystone)

Im Kanton Luzern mehren sich die Indizien für eine Rezession: Seit August ist die Zahl der Stellensuchenden im Monatsrhythmus um jeweils 100 bis 150 gestiegen. Im Oktober waren bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 5800 Stellensuchende gemeldet. Diese Zahl dürfte noch weiter steigen.

Einige Betriebe hätten bereits über Entlassungen informiert, sagt Hans Hofstetter von der kantonalen Dienststelle Wirtschaft und Arbeit. Es handle sich dabei um eine schrittweise Reduktion. Ausserdem haben sich bei den Behörden Anfragen von Firmen gehäuft, die Kurzarbeit in Betracht ziehen.

Noch sei nicht klar, welche Branchen von einem wirtschaftlichen Abschwung betroffen sein werden. «Wir müssen damit rechnen, dass sich vom Kellner bis zum Banker alle Berufsgruppen beim RAV melden», so Hofstetter. Der Kanton Luzern sucht nun 10 bis 12 zusätzliche Stellenvermittler.

Thomas Oswald

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.