KANTON LUZERN: E-Government für baurechtliche Dossiers

Als schweizweit erstes Departement hat das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern im Bereich der baurechtlichen Verfahren E-Government konsequent eingeführt.

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In den letzten Jahren wurden viele Verfahren optimiert, so auch bei der kantonalen Bewilligungs- und Koordinationszentrale (bkz), schreibt die Staatskanzlei Luzern in einer Mitteilung.

Transparenter und effizienter
Seit Jahresbeginn bearbeitet die bkz der Dienststelle Raumentwicklung, Wirtschaftsförderung und Geoinformation (rawi) alle baurechtlichen Dossiers in «BAGE», der webbasierenden Baugesuchsanwendung. Die Gesuchsunterlagen werden dazu eingescannt und den Vernehmlassungsstellen digitalisiert überweisen, heisst es in der Mitteilung.

Die kommunalen Baubewilligungsbehörden haben direkten Zugriff mit Leserechten auf die ganze Dossierführung. Die Gesuchsbehandlung werde damit laut Staatskanzlei für alle am Verfahren Beteiligten transparenter und die Bauherrschaften profitieren von einer effizienteren Erledigung.

pdf-Dateien können eingereicht werden
Die Gesuchsunterlagen können ab sofort zusätzlich auch als pdf-Dateien eingereicht werden. Die bkz erachte die digitalen Eingabe von Bauplänen, die grösser als A3 sind sowie von umfangreichen Berichte als wichtig, schreibt die Staatskanzlei weiter.

Weitere Ausbauschritte, z.B. digitale Formulare, durchgängige Anwendung für den ganzen Verfahrensablauf «Bauherrschaft - Gemeinde - Kanton - Gemeinde - Bauherrschaft», sind in Planung. Die bkz behandelt pro Jahr rund 4500 baurechtliche Dossiers. Im Durchschnitt liegt ein kantonaler Entscheid nach 23 Arbeitstagen vor.

ana