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KANTON LUZERN: Ebersecken sucht einen Fusionspartner

Die Gemeinde Ebersecken plagen finanzielle Sorgen. Nun soll eine Fusion geprüft werden.
Plant eine Fusion mit Altishofen: Ebersecken. (Archivbild LZ)

Plant eine Fusion mit Altishofen: Ebersecken. (Archivbild LZ)

Der Ebersecker Gemeinderat hat Bevölkerung am letzten Dienstag zu einem Strategie-Workshop über die Zukunft der Gemeinde eingeladen. 50 der 290 stimmberechtigten Einwohner sind dem Aufruf gefolgt und haben sich in einer Konsultativabstimmung grossmehrheitlich dafür ausgesprochen, eine Fusion zu prüfen.

Möglich wäre beispielsweise eine Fusion mit Altishofen (rund 1600 Einwohner). Mit der Gemeinde verbindet Ebersecken (rund 400 Einwohner) bereits seit Jahrzehnten die gemeinsame Verwaltung. Wie die Gemeinde mitteilt, wird der Gemeinderat nun an einer nächsten Sitzung über das weitere Vorgehen beraten.

Die finanziellen Aussichten von Ebersecken sind düster: Für das kommende Jahr rechnet die Gemeinde Ebersecken mit einem Defizit von 285'000 Franken bei einem Gesamtaufwand von gut 2,6 Millionen. Und dies, obwohl an der Gemeindeversammlung vom 22. November eine Erhöhung des Steuerfusses von 2,3 auf 2,4 Einheiten beschlossen wurde (zum Vergleich: Altishofen hat einen Steuerfuss von 1,8 Einheiten).

Und der Finanz- und Aufgabenplan (FAP) für die Jahre 2017-2021 macht wenig Hoffnung: Die prognostizierten Defizite für die Jahre 2018 bis 2021 summieren sich auf gut 1,26 Millionen Franken. Ein Grund für die finanziellen Probleme Eberseckens sind die sinkenden Einwohnerzahlen, die auch zu weniger Steuereinnahmen führen. Ende 2015 zählte Ebersecken noch 401 Einwohner – 21 weniger als noch vor 15 Jahren (-5 Prozent). Weniger Geld aus dem kantonalen Finanzausgleich und zusätzliche Ausgaben wie Pflegefinanzierung und steigende Kosten im Sozialbereich sind weitere Gründe für die Defizite.

ca

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