KANTON LUZERN: Es gibt viel zu wenige Hundeausbildner

Seit September sind Hundekurse obligatorisch. Doch die Kurse anbieten darf nur, wer selber einen Kurs mitgemacht hat.

Drucken
Teilen
Hundetrainerin Susi Luternauer mit ihrem Hund Grischa. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Hundetrainerin Susi Luternauer mit ihrem Hund Grischa. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Eilig hat der Bund letzten Herbst ein Gesetz verabschiedet, wonach Neuhundehalter das sind jährlich rund 40'000 an der Zahl neuerdings einen Kurs absolvieren müssen. Nun fehlts an den entsprechend geschulten Ausbildungskräften. Denn: Nicht jeder Hundeausbildner kann den obligatorischen Kurs anbieten. Erst muss er sich selber in einem Kurs die entsprechenden Fähigkeiten als Ausbildner erwerben. Diese werden unter anderem von der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG), der grössten Hundeorganisation der Schweiz, sowie von privaten Organisationen angeboten.

Verena Ammann, Pressesprecherin der SKG, spricht von schweizweit viel zu wenigen Ausbildnern. «Gerade einmal 80 Personen können bei uns den Kurs zum Ausbildner besuchen. Das sind viel zu wenige.»  Aktuell sind im Kanton Luzern 19'000 Hunde registriert.

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.