KANTON LUZERN: FDP und SVP wollen Steuersenkung vorziehen

Der Rekordgewinn des Kantons Luzern rufe nach steuerlichen Entlastungen: Das findet nach der SVP auch die FDP.

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Nach dem Rekordergebnis für das Jahr 2007 sollen die Steuern im Kanton Luzern schneller als geplant sinken. (Bild Michael Buholzer/Neue LZ)

Nach dem Rekordergebnis für das Jahr 2007 sollen die Steuern im Kanton Luzern schneller als geplant sinken. (Bild Michael Buholzer/Neue LZ)

Der Kantonsgewinn 2007 war rekordverdächtig: 197 Millionen Franken. Deshalb sollen die Steuern nun schneller als geplant sinken. Das fordert die FDP Kanton Luzern in einer Motion.

Die auf 2011 geplante Steuergesetzrevision soll schon auf 2010 umgesetzt werden. Und: die bereits beschlossene Senkung von Kapital- und Gewinnsteuer, die planmässig 2010 in Kraft treten wird, will die FDP bereits 2009 umgesetzt haben. Damit sollen vor allem KMU entlastet werden.

Andere Kantone hätten Ähnliches bereits umgesetzt, betont Fraktionssprecher Albert Vitali: Bei guter Konjunktur müsse man gezielt eine Vorwärtsstrategie verfolgen.

SVP mit anderem Weg
Auch die SVP hat bereits gefordert, dass die Steuerzahler möglichst bald von der positiven Staatsrechnung profitieren sollten. Per 2008 soll es einen Steuerrabatt von einer Zehnteleinheit geben.

Nicht alle bürgerlichen Parteien drücken aufs Gaspedal. CVP-Fraktionspräsident Guido Graf mahnt, dass bei den Investitionen noch grosser Nachholbedarf bestehe. Zum Zeitpunkt von Steuersenkungen will er sich noch nicht äussern.

Andreas Töns

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.