KANTON LUZERN: Gemeinden: Pflicht für 2-Jahres-Kindergarten

Das Gesetz über die Volksschulbildung im Kanton Luzern muss geändert werden. Wichtigste Änderung: Gemeinden im Kanton sollen künftig ein zweites Kindergartenjahr anbieten müssen.

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Kindergarten-Kinder im Schulhaus Avanti in Hochdorf. (Bild Roger Zbinden/^Neue LZ)

Kindergarten-Kinder im Schulhaus Avanti in Hochdorf. (Bild Roger Zbinden/^Neue LZ)

Das Gesetz über die Volksschulbildung (VBG) muss in verschiedenen Punkten geändert werden, weshalb der Luzerner Regierungsrat nun einen Entwurf in die Vernehmlassung schickt. Wie es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Luzern heisst, stehen im Zentrum der Änderungen die Dauer und Gestaltung der Schuleingangsstufe, die Struktur der Sekundarschule sowie die Finanzierung und Trägerschaft der Sonderschulen.

Zweites Kindergartenjahr obligatorisch anbieten
Die grösste inhaltliche Änderung betreffe die gesetzliche Regelung des zweijährigen Kindergartenangebots. Damit sollen Gemeinden im Kanton Luzern obligatorisch anbieten müssen, dass Kinder ein zweites Kindergartenjahr absolvieren können.

Zudem sollen laut Mitteilung die Gemeinden wählen können, ob sie anstelle des Kindergartens und der ersten zwei Primarschuljahre eine vierjährige Basisstufe führen möchten.

Vernehmlassung bis April
Die breite Vernehmlassung der vorgesehenen Änderungen des VBG dauert bis Ende April. Danach wird die Botschaft erstellt und anschliessend dem Kantonsrat zur Beratung zugewiesen.

ana