KANTON LUZERN: Gläubige sollen im Pfarreiheim beten

Die Kirchen brauchen zu viel Energie, findet ein ökumenischer Verein. Statt in der Kirche sollen die Gläubigen im Pfarreiheim beten.

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Der Römerswiler Kirchmeier Sepp Klauser vor der Kirche und dem Pfarrhaus. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Der Römerswiler Kirchmeier Sepp Klauser vor der Kirche und dem Pfarrhaus. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Es braucht viel Energie, um die Kirchen im Winter zu heizen. Ein ökumenischer Verein findet, dass der Energieverbrauch gesenkt werden sollte.

Um dies zu erreichen, könnten die Gläubigen während der Wintermonate beispielsweise Gottesdienste im Pfarreiheim besuchen statt in der Kirche. So müssten die grossen Gotteshäuser weniger geheizt werden, was Kosteneinsparungen ermögliche. Auch lasse sich so der CO2-Ausstoss verringern.

«Dafür zahlen sie Steuern»
Die Energiesparmassnahmen kommen bei Georg Fellmann, Präsident des Synodalrats der römisch-katholischen Landeskirche, nicht nur gut an – insbesondere wenn es darum ginge, im Winter in kleinere Räume zu zügeln: «Wenn Gemeindemitglieder in die Kirche gehen wollen, dann wollen sie eben in die Kirche gehen und nicht in einen Pfarreisaal», sagt er. «Dafür zahlen sie schliesslich Steuern.»

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.