KANTON LUZERN: Hohe Geldstrafen für 23 Fussball-Hooligans

23 Fussball-Hooligans sind mit Geldstrafen und Bussen in der Höhe von bis zu 18'000 Franken bestraft worden. Die Männer waren an Ausschreitungen nach Fussballspielen beteiligt.

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Nach dem Cup-Halbfinal FC Luzern - FC Sion am 13. April 2009 kam es zu Ausschreitungen. Nun wurden 17 Beteiligte verurteilt. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Nach dem Cup-Halbfinal FC Luzern - FC Sion am 13. April 2009 kam es zu Ausschreitungen. Nun wurden 17 Beteiligte verurteilt. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Das Amtsstatthalteramt Luzern hat die Untersuchungen gegen 23 Fussball-Hooligans abgeschlossen, heisst es in einer Mitteilung der Luzerner Strafuntersuchungsbehörden. Die Männer sind zwischen 19 und 28 Jahren alt und hatten sich an Ausschreitungen nach Fussballspielen beteiligt.

Sie wurden mit Geldstrafen, Bussen bestraft. Zudem haben sie die Untersuchungskosten zu bezahlen. Die Urteile sind rechtskräftig. Betroffen waren folgende Spiele:

FC Luzern – FC Vaduz vom 9. April 2009:
Das Amtsstatthalteramt Luzern hat 5 Personen unter anderem wegen Landfriedensbruch zu Geldstrafen zwischen 2700 bis 16'800 Franken und je 500 Franken Bussen verurteilt.

Zudem müssen sie die Untersuchungskosten bezahlen. Die Verurteilten wohnen in Lichtenstein (2) und der Schweiz (3).

FC Luzern – FC Sion vom 13. April 2009:
Das Amtsstatthalteramt Luzern hat 17 Personen wegen Landfriedensbruch, Ruhestörung unanständigem Benehmen und Übertretung allgemeiner Verbote zu Geldstrafen zwischen 2700 bis 18'000 Franken und je 200 bis 500 Franken Bussen verurteilt.

Zudem müssen sie die Untersuchungskosten bezahlen. Die Verurteilten wohnen in der Innerschweiz (11) und im Kanton Wallis (6).

FC Luzern – FC Sion vom 22. April 2009:
Das Amtsstatthalteramt Luzern hat einen Mann wegen unbefugtem Verkehr mit pyrotechnischen Gegenständen und Missachtung von Schutz- und Sicherheitsvorschriften des Sprengstoffgesetzes zu einer Geldstrafe von 900 Franken und 250 Franken Busse verurteilt. Zudem muss er die Untersuchungskosten bezahlen. Der Mann wohnt im Kanton Zug.

Fahndung per Internet
Ein grosser Teil der Verurteilten konnte laut Strafuntersuchungsbehörden mittels einer Öffentlichkeitsfahndung identifiziert und ermittelt werden. Dabei wurden Bilder der involvierten Personen vorübergehend im Internet publiziert.

ana