Kanton Luzern
Impftruck kehrt für Zweitimpfungen in die Gemeinden zurück – am meisten geimpft wurde bisher in Emmen

Total wurden im Impfbus im Kanton Luzern 1184 Erstimpfungen verabreicht. Die Nutzung des Angebots in den Gemeinden schwankte dabei stark.

Susanne Balli
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Der Impftruck startet mit den Zweitimpfungen.

Der Impftruck startet mit den Zweitimpfungen.

Bild: Boris Bürgisser (Dagmersellen, 29. September 2021)

Der Impftruck startet am 27. Oktober in Dagmersellen mit der zweiten Runde durch den Kanton Luzern. Dabei können sich jene, die sich vor vier Wochen eine Erstimpfung im Truck haben verabreichen lassen, ihre zweite Covid-19-Impfung abholen. Wie David Dürr, Leiter der Dienststelle Gesundheit und Sport, auf Anfrage mitteilte, wurde der Impftruck unterschiedlich genutzt. Total wurden 1184 Erstimpfungen verabreicht. Am meisten Impfungen gab es mit 225 beim Emmen Center. In Escholzmatt waren es 103. Am wenigsten frequentiert war der Impftruck in Udligenswil mit 16 Erstimpfungen. In Flühli und Eich waren es je 23.

Dürr sagt zur unterschiedlichen Nutzung: «Bei der Betrachtung der Frequenzen berücksichtigen wir auch externe Faktoren wie die Grösse der Gemeinde oder den Wochentag.» Immerhin würden 50 Impfungen dazu beitragen, eine Hospitalisierung zu verhindern.

Auf mehreren Kanälen kommuniziert

Es gab einzelne Einwände aus den Gemeinden, dass der Impftruck zu kurzfristig angekündigt worden sei, um im Vorfeld genügend auf das Angebot aufmerksam zu machen, wie Zentralplus berichtete. Dürr sagt dazu: «In Krisenzeiten muss vieles kurzfristig erfolgen, und die Dynamik ist sehr hoch.» Das Projekt sei innert kürzester Zeit ­umgesetzt worden und damit verbunden auch zahlreiche Kommunikationsmassnahmen. So zum Beispiel auf der Homepage des Kantons, mit Flyern, Zeitungsinseraten, Medienmitteilungen oder Posts auf Social-Media-Kanälen. «Das Gesundheits- und Sozialdepartement ist aber darauf angewiesen, dass Partner wie zum Beispiel Gemeinden die Massnahmen und Angebote unterstützen, was auch sehr häufig der Fall ist.»

Ob der Truck eine weitere Runde mit Erstimpfungen beginnt und weitere Gemeinden besucht oder künftig für Boosterimpfungen eingesetzt wird, dazu seien noch keine definitiven Entscheide gefallen. Dürr: «Es sind verschiedene Einsatzmöglichkeiten denkbar.» (sb)

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