KANTON LUZERN: In der Deponie Briseck darf mehr Bauschutt gelagert werden

In der Deponie Briseck in Zell darf zehn Prozent mehr Bauschutt gelagert werden als bislang vorgesehen. Der Luzerner Regierungsrat hat die Höherschüttung und damit eine Volumenvergrösserung um 80'000 Kubikmeter auf 860'000 Kubikmeter genehmigt. Der Deponieperimeter und die Laufzeit der Deponie bleiben unverändert.

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Für Bauschutt, der wie hier in Kerns anfällt, gibt es im Kanton Luzern künftig mehr Platz. (Bild: Corinne Glanzmann (Kerns, 4. Dezember 2010))

Für Bauschutt, der wie hier in Kerns anfällt, gibt es im Kanton Luzern künftig mehr Platz. (Bild: Corinne Glanzmann (Kerns, 4. Dezember 2010))

Der Bedarf für zusätzliches Deponievolumen im Kanton Luzern sei ausgewiesen, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit. Das zusätzliche Deponievolumen erhöhe die Bodennutzungseffizienz und schaffe Zeit, die beabsichtigte Erweiterung der Deponie Hächlerenfeld in Dagmersellen LU oder eine neue Deponie zu realisieren.

Die Deponie in Zell darf, wie 2003 festgelegt worden ist, bis 2038 benutzt werden. Gelagert werden in Briseck sogenannte Inertstoffe. Es handelt sich dabei um gesteinsähnliche Materialen wie Beton, Backsteine oder Mauer- und Strassenaufbruch. (sda)