Kanton Luzern
Ja zum neuen Verwaltungsgebäude: Kommission stimmt Sonderkredit von 177,4 Millionen zu

Die Kommission Verkehr und Bau des Luzerner Kantonsrates stimmt dem Sonderkredit für die Realisierung des Verwaltungsgebäudes am Seetalplatz ohne Gegenstimme zu. Zur Umsetzung des Projekts ist ein Kredit in der Höhe von 177,4 Millionen Franken nötig.

Philipp Wolf
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Das Verwaltungsgebäude verfügt über Innenhöfe – und bietet einen Blick auf den Pilatus.
8 Bilder
Blick auf das Verwaltungsgebäude «Metropol» am Seetalplatz in Emmen von Norden her
Viel Platz laut Visualisierung vor der Zentralen Verwaltung.
Das Foyer im Eingangsbereich ist laut Visualisierung grosszügig gehalten.
Die Cafeteria im Innenhof...
... lädt zum Verweilen ein.
Die 1300 Mitarbeiter teilen sich 1000 Arbeitsplätze.
Auf diesem Feld entsteht die Verwaltung.

Das Verwaltungsgebäude verfügt über Innenhöfe – und bietet einen Blick auf den Pilatus.

Visualisierung: PD

Das Projekt zum neuen Verwaltungsgebäude wird von der Kommission Verkehr und Bau (VBK) als grosse Chance für den ganzen Kanton beurteilt. Dieser erhalte damit eine Verwaltung, welche der zukünftigen Arbeitswelt entspricht, heisst es in einer Medienmitteilung des Kantons Luzern. Dass die neue Arbeitswelt, die mobil-flexibel ist, eine kulturelle Veränderung mit sich bringt, sei der Regierung bewusst. Die Dienststelle Personal bietet als Unterstützung und Begleitung diesbezüglich Kurse an.

Das Bauprojekt sei zweckmässig und erfülle die kantonalen Standards. Wichtig sei der Kommission, dass die Aussenumgebung mikroklimatisch positiv und naturnah erstellt werde und einen möglichst hohen Anteil an unversiegelter Flächen aufweise. Weiter erwartet die VBK, dass das zentrale Verwaltungsgebäude am Seetalplatz für die Besucherinnen und Besucher mit allen Verkehrsmitteln und auch explizit durch den motorisierten Individualverkehr erreichbar ist. Es braucht deshalb eine Mindestzahl an Parkplätzen am Standort oder in dessen unmittelbarer Umgebung.

Stimmvolk hat das letzte Wort im November

Die Kommission begrüsst zudem das vorgesehene Konzept, ein Angebot an Coworking-Arbeitsplätzen in den Regionen Seetal, Sursee, Willisau und Entlebuch zu schaffen, heisst es in der Mitteilung weiter. Auch wenn dieses Vorhaben nicht Bestandteil der Botschaft sei, müsse es mit einem hohen Mass an Verbindlichkeit parallel dazu aufgegleist werden. Es stelle eine dezentrale Ergänzung der neu zentral zusammengeführten Verwaltung dar.

Die VBK hat das Geschäft unter dem Vorsitz von Pius Kaufmann (CVP, Wiggen) vorberaten. Die Geschäfte werden in der Juni-Session behandelt. Das letzte Wort hat das Luzerner Stimmvolk im November.