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KANTON LUZERN: Jäger erlösen Füchse von ihrem Leiden

Kratzen, bis die Haut blutet: Unter den Luzerner Füchsen grassiert die Fuchsräude. Auch Hunde können sich mit den Milben anstecken.
Am 5. März tritt ein Fuchs im tief verschneiten Pilatusgebiet in eine Fotofalle. (Bild Abteilung Fischerei und Jagd Luzern)

Am 5. März tritt ein Fuchs im tief verschneiten Pilatusgebiet in eine Fotofalle. (Bild Abteilung Fischerei und Jagd Luzern)

«Die Fuchsräude ist schon länger nicht mehr so intensiv aufgetreten», sagt Josef Muggli, Jagdverwalter des Kantons Luzern. Genaue Zahlen habe man zwar nicht erhoben. Doch in diesem Jahr hätten schon mehrere Dutzend räudiger Füchse erlegt werden müssen, sagt er. Bei der Fuchsräude nisten sich so genannte Sarkoptes-Milben unter der Haut der Füchse ein und erzeugen einen starken Juckreiz. «Die Füchse kratzen sich so lange, bis ihnen das Fell ausfällt und die Haut blutet», beschreibt Muggli. Von der Fuchsräude betroffen ist vornehmlich der Pilatus-Nordhang.

Grund für die grassierende Fuchsräude sei der lange und schneereiche Winter, der die Tiere geschwächt habe. Die Füchse müssen erlegt werden. Durch einen reduzierten Fuchsbestand sei die Übertragung von Tier zu Tier seltener. Dies ist auch im Interesse von Hundehaltern, denn auch Hunde können sich anstecken.

Corinne Schweizer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.

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