KANTON LUZERN: Jetzt wird der Abschuss des Wolfes diskutiert

Die Kantone treffen sich zu einer Krisensitzung. Doch ein Abschuss des Wolfes würde kaum alle Probleme lösen.

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Was geschieht mit dem Wolf? (Symbolbild pd)

Was geschieht mit dem Wolf? (Symbolbild pd)

Der Wolf im Kanton Luzern hat Hunger: Seit Mitte Monat hat er nachweisbar 24 Tiere gerissen: 18 davon auf der Alp Engenlauelen, 3 auf einer benachbarten Alp und 3 in Unterlauelen im Kanton Nidwalden.

«Die Zahl von 25 Tieren, ab denen ein Abschuss erlaubt werden kann, ist fast erreicht», sagt Josef Muggli, Fischerei- und Jagdverwalter des Kantons Luzern.

Heute Dienstag soll ein Termin vereinbart werden, an dem die interkantonale Kommission der Region Zentralschweiz-West, die für das Monitoring der Grossraubtiere, den Herdenschutz sowie die Abschussbewilligungen von Wölfen zuständig ist, mit dem Bundesamt für Umwelt (Bafu) zusammentrifft.

Folgende Fragen sollen diskutiert werden:

  • Muss der Wolf abgeschossen werden, wenn weitere Schafe gerissen werden?
  • Sind genügend Herdenschutzmassnahmen getroffen worden?
  • Welche alternativen Präventionsmassnahmen sind möglich?
  • Müssen auch andernorts Schafe von der Alp genommen werden?

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.