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KANTON LUZERN: Jugendliche trinken und rauchen weniger

Der Konsum von Alkohol und Tabak ist im Vergleich zu früheren Jahren rückläufig. Dies zeigt die neueste Studie zum Gesundheitsverhalten von Luzerner Jugendlichen.
Der Alkoholkonsum der Jugendlichen im Kanton Luzern ist rückläufig. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Alkoholkonsum der Jugendlichen im Kanton Luzern ist rückläufig. (Bild: Archiv Neue LZ)

Laut der internationalen Studie «Health Behaviour in School-aged Children» HBSC (siehe Box) geht es den Luzerner Jugendlichen gut. Sie sind mit ihrem Leben zufrieden und ihr Gesundheitsverhalten hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt: Sie treiben mehr Sport und im Umgang mit Suchtmitteln sind sie zurückhaltender als Jugendliche in früheren Jahren. Gleichzeitig verbringt ein hoher Anteil gemäss der Studie mindestens zwei Stunden täglich vor einem Bildschirm.

Signifikant rückläufig sei der regelmässige Alkoholkonsum bei den 15-Jährigen. So haben im Jahr 2014 nur 18 Prozent der Junge und 8 Prozent der Mädchen mindestens einmal in der Woche Alkohol konsumiert. Vier Jahre zuvor lag dieser Wert bei den Jungen noch bei 36 Prozent und bei den Mädchen bei 19 Prozent.

Aktiver als der Schweizer Durchschnitt

Ein weiteres Ergebnis der Studie: 10 Prozent der Jugendlichen sind übergewichtig oder fettleibig. Dieser Anteil ist jedoch in den vergangenen Jahren stabil geblieben. Nur eine Minderheit der Jugendlichen halte sich an die Empfehlung, mehrmals am Tag Obst und Gemüse zu essen. 28 Prozent trinken mindestens einmal täglich zuckerhaltige Getränke.

Ein Grossteil der Luzerner Jugendlichen treibt regelmässig Sport, rund die Hälfte ist fünf bis sieben Mal pro Woche während mindestens 60 Minuten körperlich aktiv. Die Luzerner Jugendlichen sind damit deutlich aktiver als der schweizerische Durchschnitt.

Über 80 Prozent der 15-Jährigen verbringen in ihrer Freizeit mindestens zwei Stunden täglich vor einem Bildschirm (TV, Video, YouTube etc.). Zu den wichtigsten Vorbehalten gehören diesbezüglich gesundheitliche Konsequenzen eines bewegungsarmen Lebensstils. Die Nutzung von neuen Medien kann auch einen Einfluss auf das Schlafverhalten haben. Viele Jugendliche geben an, sie seien müde und könnten schlecht einschlafen. Der Medienkonsum hat bei den Jugendlichen im Vergleich zu 2010 tendenziell leicht zugenommen.

HBSC-Studie
Die internationale Studie «Health Behaviour in School-aged Children» HBSC wird alle vier Jahre in über 40 Ländern durchgeführt. Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 15 Jahren werden zu ihrem Gesundheitsverhalten und Alltagsleben befragt. 2014 haben im Kanton Luzern 1600 Jugendliche an der HBSC-Studie teilgenommen. Diese Resultate liefern dem Gesundheits- und Sozialdepartement wertvolle Hinweise zum Gesundheitsverhalten der Luzerner Jugend.

pd/nop

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