KANTON LUZERN: Kanton übernimmt die Opferberatungsstelle

Der Kanton Luzern übernimmt die bestehende Opferberatungsstelle und führt diese inskünftig selbst. Er hat sich zu diesem Schritt entschieden, nachdem der Verein Opferhilfe den Leistungsvertrag mit dem Kanton gekündigt hat.

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Die Kantone müssen im Auftrag des Bundes dafür sorgen, dass Opfern von gewaltsamen Vorfällen eine Beratung offen steht. Im Kanton Luzern war bis anhin der Verein Opferhilfe dafür zuständig. Er führt an der Obergrundstrasse in Luzern eine Beratungsstelle.

Der Verein kündigte den Leistungsvertrag mit dem Kanton. Er sei an die Grenzen eines Milizorgans gestossen, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit. Der Regierungsrat habe sich nun entschieden, die Beratungsstelle organisatorisch in die Verwaltung einzugliedern. Die Stelle verbleibe aber am bisherigen Standort.

Diese Lösung habe den Vorteil, dass die Beratungsstelle von administrativen Aufgaben entlastet werde und sich auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren könne, schreibt die Staatskanzlei.

sda