KANTON LUZERN: Listenplatz kostet bis zu 10'000 Franken

Wer 2011 als National- oder Ständerat kandidiert, braucht je nach Partei ein dickes Portemonnaie. Am teuersten sind die Plätze der SVP und der Grünliberalen. Kritik an dieser Praxis gibts von CVP und SP.

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Nur wer bezahlt, darf aufs Politkarussell. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Nur wer bezahlt, darf aufs Politkarussell. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Im Kanton Luzern kostet ein Platz auf der Wahlliste für National- und Ständeratskandidaten je nach Partei viel Geld. Die SVP verlangt für einen Listenplatz 8000 Franken, die Grünliberalen zwischen «5000 bis 10'000 Franken» und die FDP 5000 Franken. Keinen Beitrag erheben CVP, SP und die Grünen. Jene Parteien, die einen Beitrag verlangen, benötigen das Geld, um den Wahlkampf zu finanzieren. «Die Spitzenkandidaten zahlen rund 75 Prozent des gesamten Wahlkampfs selber», sagt Urs Brücker, Präsident der Luzerner Grünliberalen.

Für die CVP ist dies undenkbar. Ein solche Abgabe im Voraus passe nicht zu einer Volkspartei, sagt der Luzerner CVP-Parteisekretär Adrian Bühler. Kritik übt auch die SP. Geld dürfe keine Hürde sein, ins Parlament gewählt zu werden, so die SP-Präsidentin Felicitas Zopfi.

Harry Tresch und Thomas Oswald

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.