KANTON LUZERN: Littering-Gesetz: Es wirkt und sensibilisiert

Die Luzerner Polizei hat seit der Einführung des Littering-Gesetzes insgesamt 264 Ordnungsbussen ausgestellt und 22 Wegweisungen ausgesprochen.

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Littering hat in Luzern laut Polizei seit Einführung des Littering-Gesetzes abgenommen. (Symbolbild Chris Iseli/Neue LZ)

Littering hat in Luzern laut Polizei seit Einführung des Littering-Gesetzes abgenommen. (Symbolbild Chris Iseli/Neue LZ)

Ein Jahr nach der Einführung des Littering-Gesetzes in Luzern hat die Luzerner Polizei insgesamt 264 Ordnungsbussen ausgestellt. Wie es in einer Mitteilung der Polizei heisst, seien diese Bussen «grossmehrheitlich in der Stadt Luzern und anderen regionalen Zentren» verhängt worden.

Der Hauptanteil der Bussen habe das Wegwerfen von Kleinabfällen betroffen, was mit einer Busse von 40 Franken sanktioniert wird. Es sei «eine subjektive Verbesserung spürbar», heisst es. Die Luzerner Polizei werde weiterhin Kontrollen durchführen.

Ebenfalls wurden seit dem 1. Mai 2009 im Kanton Luzern insgesamt 22 Wegweisungen (davon 17 in der Stadt Luzern) ausgesprochen, schreibt die Luzerner Polizei. 18 Personen wurden formlos und ohne Anzeige weggewiesen – 4 Personen wurden beim zuständigen Amtsstatthalteramt angezeigt. Der grösste Teil der Wegweisungen wurden am Bahnhofplatz in Luzern ausgesprochen.

ana