KANTON LUZERN: Luzern plant Villenzonen weiter – trotz Kritik

Die Bürgerlichen des Kantons Luzern halten an den Villenzonen fest. Die SP hingegen will kämpfen – mit einem Mittel, das nicht möglich ist.

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In Aesch könnten sogenannte Sonderwohnzonen für Reiche entstehen. (Bild: Archiv Pius Amrein/Neue LZ)

In Aesch könnten sogenannte Sonderwohnzonen für Reiche entstehen. (Bild: Archiv Pius Amrein/Neue LZ)

62,3 Prozent der Obwaldner haben sich am Sonntag gegen Sonderwohnzonen für Reiche ausgesprochen. Trotzdem hält SVP-Kantonsrat Pius Müller aus Ruswil an den im Kanton Luzern geplanten Villenzonen fest. Allerdings müsste der Kantonsrat dafür erst den neuen Richtplan absegnen. Das Geschäft ist voraussichtlich für Mitte Januar traktandiert.

Die Kantonsräte Pius Höltschi (CVP) aus Aesch und Robert Küng (FDP), Stadtpräsident von Willisau, gehen davon aus, dass die Luzerner Bevölkerung eine offenere Haltung gegenüber den Sonderzonen hat als die Obwaldner.

Die SP des Kantons Luzern will ein Referendum ergreifen. Laut Thomas Buchmann, stellvertretender Sekretär des Luzerner Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements, ist dies aber «gar nicht möglich». Denn beim Richtplan handle es sich nicht um eine Gesetzesvorlage, sondern bloss um ein Steuerungs- und Koordinationsinstrument.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.