KANTON LUZERN: Luzern will dem Wolf den Garaus machen

Der Luzerner Wolf soll geschossen werden. Er könnte als Präparat im Naturmuseum enden – falls er überhaupt erwischt wird.

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Wolf im Tierpark Goldau. (Archivbild Adrian Stähli/Neue LZ)

Wolf im Tierpark Goldau. (Archivbild Adrian Stähli/Neue LZ)

Der Kanton Luzern will den Entlebucher Wolf schiessen lassen, sobald er noch ein Nutztier reisst. Ein weiteres Opfer wartet der Kanton ab, weil der Wolf damit seinen Standort preisgibt, sagt Josef Muggli, Leiter der kantonalen Abteilung Fischerei und Jagd.

Trotzdem warte auf die kantonalen Jagdaufseher eine sehr schwierige Aufgabe, so Muggli. Von sieben in der Schweiz zum Abschuss freigegebenen Wölfen wurden nur vier erlegt. Wird der Luzerner Wolf erwischt, könnte er laut Muggli als Präparat ins Luzerner Naturmuseum kommen.

Zwei Zentralschweizer Wölfe
Der Luzerner Wolf hat im Juli 27 Tiere gerissen, was gemäss Wolfskonzept den Abschuss zulässt. Er war vermutlich schon im März und April in Luzern, Obwalden und Nidwalden unterwegs, noch im September 2008 war der Wolf durchs Wallis gestreift. Ein zweiter Wolf wurde im April 2009 im Kanton Schwyz im Gebiet Ibergeregg/Gschwändstock beobachtet. Beide Zentralschweizer Wölfe stammen ursprünglich aus Italien.

Fabian Fellmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.