KANTON LUZERN: Luzerner Kinder erhalten künftig früher Verkehrsunterricht

Im Kanton Luzern beginnt der Verkehrsunterricht an der Volksschule künftig früher. Die Instruktoren der Polizei besuchen ab dem Sommer 2016 jeweils die ersten beiden Kindergartenjahre. Dafür entfällt der Unterricht in der 1. Klasse.

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Ein Verkehrsinstruktor der Polizei bei der Arbeit. (Symbolbild) (Bild: Archiv Neue LZ)

Ein Verkehrsinstruktor der Polizei bei der Arbeit. (Symbolbild) (Bild: Archiv Neue LZ)

Ab der 2. Klasse bis zur Sekundarstufe findet der Unterricht wie bisher statt, teilte die Luzerner Polizei am Dienstag mit. Grund für die Änderung ist die Neuorganisation der Volksschulen. Diese müssen ab Sommer einen zweijährigen Kindergarten anbieten, wovon das erste Jahr freiwillig und das zweite Jahr obligatorisch ist.

Durch das zusätzliche Angebot steigt die Zahl der Kindergarten-Klassen um rund einen Drittel. Die Polizei passt deshalb den Verkehrsunterricht an. Der Einstieg in die Verkehrsbildung als Fussgänger sei bei den jüngsten Schülern besonders wichtig, heisst es in der Mitteilung.

Die Luzerner Polizei unterrichtet jährlich über 30'000 Kinder und Jugendliche in Verkehrskunde. Damit sollen Unfälle verhindert werden.

Der Unterricht umfasst Trainings im Strassenverkehr, theoretische und praktische Radfahrertests sowie Vorträge. Zudem überwachen die Verkehrsinstruktoren Schulwege, führen Präventionsanlässe durch und beraten Behörden, Schulleitungen, Lehrer sowie Eltern. (sda)


HINWEIS
Detailliertere Informationen zum Verkehrsunterricht an Schulen und deren Schwerpunkte, sowie einige Tipps für Eltern gibts in folgendem Dokument.

pd/nop