KANTON LUZERN: Masernepidemie - Kanton will Babys schützen

Die Masernepidemie in der Schweiz wütet weiter. Besonders betroffen: Luzern. Nun hat die Kantonsärztin sämtliche Kinderkrippen gewarnt.

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Eine Impfung gegen Masern wird vorbereitet. (Archivbild Nadia Schärli/Neue LZ)

Eine Impfung gegen Masern wird vorbereitet. (Archivbild Nadia Schärli/Neue LZ)

Sämtliche Kinderkrippen im Kanton Luzern haben Post erhalten. Grund dafür: die Masernepidemie. Die Luzerner Kantons­ärz­tin Annalis Marty-Nussbaumer hat alle Kinderkrippen angeschrieben.

Sie fordert die Krippenleitungen dazu auf, den Impfstatus der Mitarbeiter zu überprüfen und, falls nötig, Impfungen nachzuholen. Denn: «Ungeimpfte Kinderkrippenmitarbeiter stellen für Säuglinge ein Infektionsrisiko dar.»

Laut Marty-Nussbaumer sollen sich nun all diejenigen Mitarbeiter impfen lassen, welche die Masern noch nicht gehabt haben, nicht geimpft sind und Jahrgang 1964 haben oder jünger sind.

19,9 Prozent aller Fälle in Luzern
Wie stark die Masern in der Schweiz und insbesondere im Kanton Luzern wüten, zeigt ein Blick auf die jüngsten Zahlen. So hat es seit dem 1. Januar in der Schweiz insgesamt 685 neue Fälle gegeben. 136 davon entfallen auf den Kanton Luzern; das sind 19,9 Prozent aller Fälle.

Benno Mattli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.