Kanton Luzern muss Massnahmepläne für Hitzetage erstellen

Mit grosser Mehrheit hat das Parlament einen Vorstoss der Grünen zu Hitzewellen überwiesen und ist damit dem Antrag der Regierung gefolgt.

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(rt) Diskussionslos hat das Luzerner Parlament ein Postulat von Christina Reusser (Grüne, Ebikon) überwiesen – mit 89 zu 8 Stimmen. Damit wurde der Regierung der Auftrag erteilt, Massnahmenpläne zu Hitzewellen zu erstellen und präventive Aktivitäten für Hitzetage über 25 Grad Celcius umzusetzen.

In der Antwort schreibt die Regierung über Hitzewellen von einer ernst zu nehmenden Gefahr für Gesundheit von Mensch und Tier. Die Regierung verweist in der Stellungnahme zum Postulat auf ihre Absicht, spezielle Verhaltensregeln und Empfehlungen für besonders verletzliche Bevölkerungsgruppen wie ältere Personen zur Verfügung zu stellen. Vor allem Pflegeheime, Spitexorganisationen und Gemeinden sollen mit Fachinformationen bedient werden. Das Thema wird laut der Regierung auch in die anstehende Ausarbeitung möglicher zusätzlicher Massnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaadaption einbezogen.

Luzerner Landwirte bleiben verschont von CO2-Reduktionsfrist

Luzerner Bäuerinnen und Bauern müssen den CO2-Ausstoss ihrer Betriebe nicht bis 2050 herunterfahren. Der Kantonsrat hat am Montag eine Motion von Roland Fischer (GLP) mit 87 zu 19 Stimmen in ein Postulat abgeschwächt und teilweise überwiesen.