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KANTON LUZERN: Nebikon erhält eine Asyl-Notunterkunft

Der Kanton eröffnet in Nebikon eine weitere Asyl-Notunterkunft. In der Zivilschutzanlage im Winkel werden ab Mitte Oktober 50 Asylsuchende untergebracht. Die Notunterkunft ist auf ein Jahr befristet und wird bis Ende Jahr von der Caritas, ab 2016 vom Kanton Luzern in Eigenregie betrieben.
Ein Blick in die Notunterkunft in Dagmersellen. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Ein Blick in die Notunterkunft in Dagmersellen. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Mitte Oktober 2015 eröffnet der Kanton Luzern in der Zivilschutzanlage im Winkel in Nebikon eine Asyl-Notunterkunft für 50 Personen. Damit reagiert der Gemeinderat Nebikon auf die Verpflichtung, im Rahmen der Gemeindeverteilung Unterkunftsplätze für zehn Asylsuchende bereit zu stellen. Gleichzeitig unterstützt er den Kanton in der momentan sehr schwierigen Aufgabe, genügend Unterkunftsplätze für Asylsuchende zu schaffen, wie es in einer Mitteilung vom Kanton heisst. Trotz intensiver Suche des Gemeinderates und Aufruf hätten an die Bevölkerung konnten in Nebikon keine Wohnungen gefunden werden.

Mit Nebikon nimmt der Kanton Luzern die fünfte Asyl-Notunterkunft in einer Zivilschutzanlage in Betrieb. Die Anlagen in Dagmersellen, Luzern Areal Eichhof, Willisau, Meggen und Nebikon bieten insgesamt Unterkunftsplätze für 260 Personen. Beim Kanton Luzern sei man sich bewusst, dass die unterirdische Unterbringung kein optimaler Zustand ist. Angesichts der aktuellen Lage werde dies jedoch als zumutbar befunden.

24-Stunden-Betrieb und Begleitgruppe

Die Asyl-Notunterkunft in Nebikon wird in einem 24-Stunden-Betrieb geführt. Bis Ende 2015 nimmt die Caritas Luzern diese Aufgabe im Rahmen des noch laufenden Leistungsauftrages wahr. Ab Januar 2016 betreibt der Kanton Luzern die Anlage in Eigenregie. Für die Sicherheit rund um die Notunterkunft werde ein privater Sicherheitsdienst eingesetzt. Eine Gruppe von Vertretern des Kantons Luzern, der Gemeinde Nebikon und der Bevölkerung werden den Betrieb der Notunterkunft eng begleiten. Sie trifft sich regelmässig und kann bei allfälligen Problemen rasch Massnahmen für den weiteren Betrieb definieren. Die Schulareale der Gemeinde Nebikon werden als sensible Zonen definiert. Asylsuchende sind über die Hausordnung angehalten, sich in diesen Zonen nicht aufzuhalten.

Gemeinnützige Arbeitseinsätze

Um den Asylsuchenden Tagestrukturen zu bieten, sind gemeinnützige Arbeitseinsätze wie Umgebungspflege, Instandstellen von Wanderwegen, Wald- und Bachufersäuberungen zugunsten der Gemeinde Nebikon sowie umliegender Gemeinden geplant. Für gemeinnützige Einsätze werden Asylsuchende mit einem Motivationsbeitrag von maximal 10 Franken pro Tag über die wirtschaftliche Sozialhilfe entschädigt.

pd/nop


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