Kanton Luzern nimmt beide eidgenössischen Vorlagen an

Die Stimmberechtigten des Kantons Luzern haben beiden eidgenössischen Vorlagen zugestimmt: Sowohl das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) als auch das neue Waffengesetz findet in der Luzerner Bevölkerung klare Zustimmung.

Pascal Studer
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Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons Luzern sprachen sich zwei Mal klar für die eidgenössischen Initiativen aus. Alle Wahlkreise haben die STAF mit einem durchschnittlichen Ja-Stimmen-Anteil von 68,6 Prozent angenommen – bei keinem Wahlkreis war er tiefer als 66,1 Prozent. Insgesamt 84'767 Stimmberechtigte nahmen die Vorlage an, während die Initiativgegner nur 38'734 Nein-Stimmen mobilisieren konnten.

Auch Waffengesetz angenommen

Ähnlich deutlich befand die Luzerner Bevölkerung über den Bundesbeschluss über die Übernahme der EU-Richtlinie zur Änderung der EU-Waffenrichtlinie – dem neuen Waffengesetz. Der Ja-Stimmen-Anteil beträgt 65,9 Prozent, fast doppelt so viele Stimmberechtigte nahmen die Vorlage an (82'750 gegenüber 42'785). Die Zustimmung variierte aber mehr als bei der STAF: Während sich die Stadt Luzern (80,1 Ja-Stimmen-Anteil), Luzern Land (69,8 Prozent) oder die Auslandschweizer (76,4 Prozent) klar für das neue Waffengesetz ausgesprochen haben, war es im Wahlkreis Willisau (51,7 Prozent) schon deutlich enger. Entlebuch lehnte das Waffengesetz mit 3435 zu 4733 Stimmen und einem Nein-Stimmen-Anteil von rund 58 Prozent sogar ab.