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Kanton Luzern passt Steuerabzüge an

Begrenzter Pendlerabzug, halbierter Eigenbetreuungsabzug, Minimalsteuer für Firmen: Die Steuerrechnung für das Jahr 2018 hält für die Luzerner einige Änderungen bereit.

Im Februar erhalten die Luzernerinnen und Luzerner die Unterlagen für das Steuerjahr 2018. Diese halten einige Änderungen bereit. Der Pendlerabzug wird zum Beispiel auf 6000 Franken begrenzt. Die Massnahme aus dem Sparpaket KP17 soll dem Kanton pro Jahr 5,9 Millionen Franken mehr einbringen. Ebenfalls aus dem Sparpaket stammt die Halbierung des Abzugs für die Eigenbetreuung von Kindern auf 1000 Franken. Der Fremdbetreuungsabzug wird bei gleichzeitiger Eigenbetreuung der Kinder faktisch auf 4700 Franken begrenzt, wie die kantonale Dienststelle Steuern kürzlich mitteilte.

Eine weitere Massnahme aus dem Sparpaket betrifft kleine Firmen. Ab der Steuerperiode 2018 muss jede Kapitalgesellschaft im Minimum 500 Franken Steuern zahlen, jede Genossenschaft 200 Franken. Firmen mit ideellem Zweck haben neue Steuerfreigrenzen. Die Massnahme bringt Kanton und Gemeinden jährlich je rund 1 Million Franken Mehreinnahmen. (pd/avd)

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