KANTON LUZERN: Petition für den Erhalt von Kruzifixen gestartet

Im Kanton Luzern ist eine Petition gestartet worden, die von den politischen Behörden verlangt, dass bestehende Kruzifixe und Kreuze in öffentlichen Gebäuden und Schulen ohne Vorbehalte hängen bleiben und neu platziert werden dürfen.

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Um Kreuze und Kruzifixe wird wieder intensiv diskutiert. (Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Um Kreuze und Kruzifixe wird wieder intensiv diskutiert. (Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

«Kruzifixe und Kreuze sind ein wichtiger Bestandteil unseres christlich geprägten kulturellen Hintergrundes. Innerhalb einer friedlichen, multikulturellen Gesellschaft sollte ein solcher Raum für Tradition vorhanden sein», sagt Kim Iris Strebel, Präsidentin der JCVP Stadt Luzern. Lanciert wurde die Petition als Reaktion auf die Kruzifix-Streitfälle in den Gemeinden Triengen im Kanton Luzern und Stalden im Kanton Wallis.

«Die neue, von sogenannten Freidenkern lancierte Forderung Gipfelkreuze zu verbieten und Bibeln zu zensieren, berechtigt unsere Petition nun erst Recht. Wir können nicht einfach warten und zuschauen, wie unsere jüdisch-christliche Tradition und Kultur zum Verschwinden gebracht wird», so Gerardo Raffa, Mediensprecher der Petition «Kruzifix Bleibt».

Für Hermann Suter-Lang aus Greppen ist klar das Kreuze dazu gehören: «Im Tal und auf den Bergen steht das Christuskreuz - und dort soll es für immer bleiben!» sagt der Historiker und Pädagoge.

«Es betrübt mich, dass von offizieller Seite bei der Streiterei kein klares Bekenntnis für das Kruzifix kam. Darum müssen wir Bürgerinnen und Bürger mit der Petition ein kraftvolles Zeichen setzen und für unsere Werte einstehen», begründet Pirmin Müller, Präsident SVP Stadt Luzern sein Engagement für die Petition.

Zu den Erstunterzeichnern gehören auch die Luzerner Nationalräte Pius Segmüller (CVP), Ruedi Lustenberger (CVP) und Josef Kunz (SVP).

pd/bac