KANTON LUZERN: Rauchverbot: Den Wirten rauchen die Köpfe

Das Rauchverbot ab 1. Mai sorgt bei Luzerner Beizern für Unmut. Nun müssen jene, die umbauen wollen, auch noch warten – auf genauere Richtlinien.

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Das Wirtepaar Peter und An­drea Lipp-Hemmi (links) und ihre Gäste im «Bären» in Marbach. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Das Wirtepaar Peter und An­drea Lipp-Hemmi (links) und ihre Gäste im «Bären» in Marbach. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Der Bundesrat hat das schweizweite Rauchverbot in öffentlichen Räumen Ende Oktober per 1. Mai 2010 in Kraft gesetzt. Übergangsfristen gibt es keine. Viele der rund 1500 Luzerner Gastrobetriebe stehen vor grösseren Umstellungen, wollen sie weiterhin rauchende Gäste bewirten. Einige müssen Fumoirs einrichten oder neue Lüftungen installieren.

Doch jene Wirte, die jetzt vorwärtsmachen, ihre Lokale anpassen und etwa eine Lüftung einbauen wollen, müssen sich erstmal gedulden. Fünf Monate vor Inkrafttreten des Rauchverbots liegen nämlich die detaillierten Richtlinien noch nicht vor. Das Bundesamt für Gesundheit werde bis Ende Jahr «weitere Vollzugshilfen» erstellen und den Kantonen zur Verfügung stellen, verspricht BAG-Sprecherin Mona Neidhart.

Fredy Zettel, Präsident von Gastro Luzern, sagt, der Verband stehe mit der Regierung in Kontakt und appellierte an die rund 750 Verbandsmitglieder: «Wir müssen jetzt Ruhe bewahren und wohl oder übel einfach warten, bis die Details ausgearbeitet sind.»

Thomas Oswald

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.