KANTON LUZERN: Regierung erteilt Velo-Initianten eine Abfuhr

Eine Initiative will den Anteil des Veloverkehrs in Luzern verdoppeln – per Gesetz. Nicht möglich, sagt die Regierung und erntet Kritik.

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Setzten sich für die Anliegen der Velofahrer ein: Velo-Demonstranten am Samstag, 5. Juni, in Luzern. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Setzten sich für die Anliegen der Velofahrer ein: Velo-Demonstranten am Samstag, 5. Juni, in Luzern. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

«Mehr fürs Velo.» Diese vermeintlich einfache Forderung steht in der gleichnamigen Initiative. Darin verlangen Pro Velo, der Verkehrsverein Schweiz (VCS) sowie die Grünen und die SP Luzern unter anderem, den Anteil des Veloverkehrs per Gesetz in den nächsten zehn Jahren zu verdoppeln.

Doch davon hält die Regierung wenig. Der Kanton Luzern verfüge über eine ausreichende Palette an Velo-Förderungsmassnahmen und kenne ausreichend rechtliche Grundlagen, schreibt der Regierungsrat in seiner am Montag publizierten Antwort.

Doch damit löst die Regierung heftige Kritik aus: «Einmal mehr zeigt sich: Das Velo wird zu wenig ernst genommen», sagt Peter Bründler von «Mehr fürs Velo». Unterstützung erhält der Kanton vom Automobilclub der Schweiz (ACS). Deren Vizepräsident Marcel Omlin meint, es sei in den letzten Jahren vieles für die Fussgänger und Velofahrer gemacht worden.

Harry Tresch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.