KANTON LUZERN: Renaturierung der Kleinen Emme: Plan liegt auf

Die Kleine Emme soll renaturiert werden. Die Unterlagen zu den geplanten Massnahmen liegen demnächst öffentlich auf.

Merken
Drucken
Teilen
Die Kleine Emme soll Hochwasser besser verkraften können. (Archivbild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Kleine Emme soll Hochwasser besser verkraften können. (Archivbild Pius Amrein/Neue LZ)

Das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern legt vom Mittwoch, 30. Juni, bis am Montag, 19. Juli, die Unterlagen zu den geplanten Massnahmen an der Kleinen Emme öffentlich auf.

Wie es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Luzern heisst, liegen auf den Gemeindeverwaltungen von Emmen, Luzern, Ruswil, Werthenstein und Wolhusen die – das jeweilige Gemeindegebiet betreffenden – Dossiers auf. Sie beinhalten Informationen zum Wasserbauprojekt, zum Rodungsgesuch und den Bericht zur Umweltverträglichkeit.

Kosten von rund 165 Millionen Franken
Das Teilprojekt Kleine Emme umfasst den rund 24 Kilometer langen Flussabschnitt zwischen der Mündung Fontanne oberhalb von Wolhusen bis zur Mündung in die Reuss. Dort sind laut Mitteilung eine Vergrösserung der Abflusskapazität im Siedlungsgebiet, Stabilisierungen der beschädigten Ufer, ökologische Aufwertungen sowie ein Umbau der Wehre vorgesehen. Die Massnahmen sollen bis 2020 umgesetzt werden und werden rund 165 Millionen Franken kosten.

Die grossen Hochwasserereignisse von 2005 und 2007 haben gezeigt, dass der Hochwasserschutz an der Kleinen Emme verbessert werden muss. Das umfassende Hochwasserschutz- und Renaturierungsprojekt ist als Reaktion darauf in Auftrag gegeben worden.

ana