KANTON LUZERN: Schulden: Härtefälle nehmen markant zu

Immer mehr Luzerner sind so stark verschuldet, dass ihnen fast nicht mehr zu helfen ist. Ein Ende ist nicht absehbar.

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Charly Gmür. (Archivbild Fabienne Arnet/Neue LZ)

Charly Gmür. (Archivbild Fabienne Arnet/Neue LZ)

«Die Situation hat sich verschärft, und sie wird sich noch weiter verschärfen.» Dies sagt Charly Gmür, Leiter der Fachstelle für Schuldenfragen Luzern. Bei ihm melden sich jeden Tag zwei bis drei Schuldner, die Hilfe suchen. «Vor einem Jahr waren zumindest noch 15 Prozent der Fälle sanierbar; heute sind es nur noch halb so viele», sagt Gmür. «Nicht mehr sanierbar» heisst für die betroffene Person, dass ihr Einkommen nicht einmal mehr für die Fixkosten ausreicht.

Der Grund für die Zunahme ist laut Gmür klar: «Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und das Wegfallen von Boni und Provisionen führen dazu, dass die Ein­kommen zurückgehen», sagt Gmür. «Da, wo es vorher schon finanziell knapp war, kippt es jetzt. Besonders schlimm trifft es jene, die bereits vor der Krise Schulden angehäuft hatten.»

Bei der Fachstelle für Schuldenfragen tut man alles, um den Betroffenen zu helfen.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.