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KANTON LUZERN: Sparpaket: Bereits über 2000 Unterschriften

Der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) fordert mittels einer Petition mehr Gesprächsbereitschaft bezüglich der Sparmassnahmen von Seiten Schwerzmanns.
Finanzdirektor Marcel Schwerzmann (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Finanzdirektor Marcel Schwerzmann (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Kantonsangestellte wehren sich weiter gegen die Finanzpolitik der Luzerner Regierung. Bis gestern unterschrieben 2081 Personen die Petition «für einen fairen Personalkompromiss», die der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) lanciert hat. «Wir waren selber überrascht, wie gross die Resonanz auf die Petition war», sagt Martin Wyss, Geschäftsleiter VPOD Luzern und SP-Politiker.

Die Petition verlangt erstens, dass die Folgen der «gescheiterten Finanzpolitik» nicht unverhältnismässig stark auf die Schultern der Kantonsangestellten geladen werden. Zweitens fordert sie, dass sich der Regierungsrat an die sozialpartnerschaftlichen Regeln hält – die er aus Sicht des VPOD nicht erfüllt. «Es ist gar nie zu einem Gespräch auf Augenhöhe gekommen, sondern bei der Mitteilung von bereits Beschlossenem geblieben», kritisiert Wyss.

Scheitert Sozialpartnerschaft?

Von Regierungspräsident und Finanzdirektor Marcel Schwerzmann (parteilos) erwartet der VPOD, dass er bis Ende Oktober konkrete Vorschläge zur «Sicherung der Sozialpartnerschaft» präsentiert. Wird dennoch keine Einigung gefunden, will sich der VPOD bei anderen Personalverbänden dafür einsetzen, dass sie die Gespräche mit dem Kanton abbrechen.

Der Luzerner Staatspersonalverband (LSPV) steht einer sofortigen Sistierung skeptisch gegenüber. «Es besteht zwar eine grosse Schieflage, man muss aber auch würdigen, dass gewisse Schritte in den Verhandlungen passiert sind», sagt LSPV-Präsident und Kantonsrat Raphael Kottmann (CVP). Finanzdirektor Schwerzmann war gestern nicht erreichbar.

gjo

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