KANTON LUZERN: Statt Abbau eine neue Abteilung für Wolhusen?

Otto Ineichen möchte, dass das Spital in Wolhusen stark reduziert wird. Gesundheitsdirektor Guido Graf nicht: Wolhusen bekommt sogar neue Aufgaben.

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Der Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Der Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Wer Angehörige zu Hause pflegt, soll steuerlich entlastet werden. Dies sei eine prüfenswerte Idee, findet der Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf. Lanciert hat sie FDP-Nationalrat Otto Ineichen (Sursee). Sie ist Teil eines Positionspapiers, mit dem Ineichen jährlich 800 Millionen Franken im Schweizer Gesundheitswesen einsparen will.

Nichts hält Guido Graf hingegen von Ineichens Vorschlag, das Spital Wolhusen künftig bloss noch als Ambulatorium oder als Geriatriehaus zu führen. «Wir stellen uns natürlich die Frage, wie wir Leistungen sinnvoll bündeln können», so Graf. Am Angebot in Wolhusen solle aber nicht gerüttelt werden. Im Gegenteil: Der Kanton Luzern will eine Geriatrie-Abteilung mit 40 bis 50 Betten aufbauen. Zehn davon stehen bereits in Wolhusen. Es fehlt nur noch das Fachpersonal.

Luzia Mattmann

Das ausführliche Interview mit Guido Graf lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.