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Überfall auf Raiffeisenbank in Meggen

Ein Unbekannter hat am Freitag in der Raiffeisenbank in Meggen Geld erbeutet. Auch andere Filialen der Bank wurden kürzlich überfallen.
Der Täter hat das Geld in einen blauen Plastiksack gesteckt. (Bild: Luzerner Polizei (Meggen, 29. Dezember 2017))

Der Täter hat das Geld in einen blauen Plastiksack gesteckt. (Bild: Luzerner Polizei (Meggen, 29. Dezember 2017))

Stefan Dähler

stefan.daehler@luzernerzeitung.ch

Er betrat maskiert die Bank und forderte von der Angestellten Geld. Ein unbekannter Mann hat am Freitag kurz vor 10 Uhr die Raiffeisen-Filiale in Meggen überfallen. Nachdem ihm das Geld ausgehändigt wurde, flüchtete er zu Fuss in unbekannte Richtung.

Am Freitagabend befand der Täter sich nach wie vor auf der Flucht. Ob er eine Waffe dabei hatte, war der Polizei nicht bekannt. Sie bat die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung. Wer Angaben zum unbekannten Mann beziehungsweise dessen Fluchtrichtung machen kann oder Verdächtiges in der Umgebung der Raiffeisenbank in Meggen beobachtet hat, könne sich unter der Telefonnummer 041 248 81 17 bei der Polizei melden. Folgende Merkmale des Täters sind bekannt:

  • Der Mann ist zwischen 50 und 70 Jahre alt.
  • Er trug einen schwarzen Pullover, darunter einen braunen Pullover und blaue Jeans. Weiter hatte er einen blauen Plastiksack dabei, wie Bilder der Überwachungskamera zeigen.

Bank-Mitarbeiterin wird «professionell betreut»

Zum Zeitpunkt des Überfalls befand sich eine Mitarbeiterin alleine am Schalter. Ihr gehe es «den Umständen entsprechend gut», wie Raiffeisen-Mediensprecher Dominik Chiavi auf Anfrage sagt. Sie habe sich vorbildlich verhalten und werde nun «von einem psychologisch geschulten Care Team von Raiffeisen professionell betreut». Weitere Aussagen zum Opfer macht Chiavi mit Verweis auf den Persönlichkeitsschutz nicht.

Drei Überfälle im Kanton Bern

Raiffeisenbanken geraten immer wieder ins Visier von Bankräubern. Zuletzt waren im Verlauf der Monate September und Oktober drei Filialen im Kanton Bern betroffen. In der Region Luzern wurde 2015 in Emmen eine Filiale ausgeraubt. «Raiffeisen verfügt mit 930 Standorten über das dichteste Geschäftsstellennetz der Schweiz», sagt Chiavi dazu. «Das hat einen Einfluss auf die Anzahl Überfälle.»

Die Häufung in den letzten Monaten sei aber Zufall. «Im Gegensatz zu vergangenen Jahren befindet sich die Anzahl Überfälle auf Raiffeisenbanken auf einem sehr tiefen Stand.» Chiavi betont, dass die Sicherheitsvorkehrungen in den Filialen, auch jener in Meggen, sehr gut seien. Weiter führe Raiffeisen Schulungen durch, damit Mitarbeiter wissen, wie sie sich bei einem Überfall verhalten müssen. Details zum Inhalt der Schulungen oder den Sicherheitsmassnahmen in den Filialen gibt Chiavi «aufgrund von Risikoüberlegungen» nicht bekannt.

Zwei Polizisten überwachen die Raiffeisen-Filiale in Meggen. (Bild: Lucien Rahm (Meggen, 29. Dezember 2017))

Zwei Polizisten überwachen die Raiffeisen-Filiale in Meggen. (Bild: Lucien Rahm (Meggen, 29. Dezember 2017))

Gegen Mittag verlassen die zwei Polizisten den Tatort vorerst. (Bild: Lucien Rahm (Meggen, 29. Dezember 2017))

Gegen Mittag verlassen die zwei Polizisten den Tatort vorerst. (Bild: Lucien Rahm (Meggen, 29. Dezember 2017))

Die Filiale bleibt vorübergehend geschlossen. (Bild: Lucien Rahm (Meggen, 29. Dezember 2017))

Die Filiale bleibt vorübergehend geschlossen. (Bild: Lucien Rahm (Meggen, 29. Dezember 2017))

Auch zum Bankomaten besteht vorderhand kein Zugang. (Bild: Lucien Rahm (Meggen, 29. Dezember 2017))

Auch zum Bankomaten besteht vorderhand kein Zugang. (Bild: Lucien Rahm (Meggen, 29. Dezember 2017))

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