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KANTON LUZERN: Veterinäre beschlagnahmen über 30 Rinder

Der Veterinärdienst des Kantons Luzern hat am Dienstag mehrere Dutzend Rinder «mit ernsthaften Gesundheitsstörungen» beschlagnahmt.
Hier, im Ortsteil Rufswil, wurde am Dienstag ein Teil der Rinder abtransportiert. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Ufhusen, 20. Dezember 2017))

Hier, im Ortsteil Rufswil, wurde am Dienstag ein Teil der Rinder abtransportiert. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Ufhusen, 20. Dezember 2017))

Die Massnahme war nötig, weil eine angemessene Pflege vor Ort nicht sichergestellt sei, wie der Veterinärdienst am Dienstagabend mitteilte. Es dürfte sich um rund drei Dutzend Tiere handeln, wie Hanspeter Vogler, Leiter Fachbereich Gesundheit des Gesundheits- und Sozialdepartements, auf Anfrage erklärt. Gemäss Mitteilung gehören alle Tiere «denselben Haltern». Wie viele es sind, konnte Vogler am Dienstag nicht sagen. Die Zahl der Betriebe sei kleiner als zehn.

Auch die Art der Gesundheitsstörungen war am Dienstagabend noch nicht bekannt. Es dürfte sich laut Hanspeter Vogler etwa um nicht geschnittene Klauen handeln. Weitere Informationen sind für Mittwoch angekündigt.

Strafanzeige gegen Halter erstattet

Klar ist, dass die Beschlagnahmung der Rinder im Rahmen einer unangemeldeten Kontrolle erfolgte. Mitarbeiter des Veterinärdienstes hatten die Tierhaltungen schon zuvor wiederholt unangemeldet besucht und erhebliche Tierschutzmängel festgestellt. Allerdings hätten sich die Halter mehrfach nicht oder nur teilweise an die Anordnung gehalten, die kranken Rinder tierärztlich betreuen zu lassen. Gegen die Halter wird Strafanzeige wegen Verstosses gegen das Tierschutzgesetz erstattet.

Die Rinder sind seit Dienstag in einem Händlerstall untergebracht und werden tierschutzgerecht gehalten. Ein Tierarzt betreut die Rinder bis der Veterinärdienst über deren weiteren Verbleib entscheidet. Die aktuelle Kontrolle in den verschiedenen Betrieben unterstützte die Luzerner Polizei mit Einsatzkräften.


avd/spe

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