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Kanton Luzern wächst – vor allem dank der Zuwanderung

Die Bevölkerungszahl in Luzern hat in den vergangenen 37 Jahren stark zugenommen. Dazu beigetragen hat ein Geburtenüberschuss, aber auch der steigende Ausländeranteil.
Die Bevölkerung hat in den vergangenen 37 Jahren stark zugenommen. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 27. März 2017)

Die Bevölkerung hat in den vergangenen 37 Jahren stark zugenommen. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 27. März 2017)

Die Zahl der Luzerner Einwohner steigt, wie Lustat Statistik Luzern mitteilt. Die ständige Bevölkerung sei zwischen 1981 und 2017 um rund 107'000 Personen (35,9 Prozent) gewachsen. Hauptsächlich, weil mehr Menschen zu- als wegziehen. Heute leben 406'500 Personen im Kanton Luzern.

Dazu beigetragen hätten vor allem Wanderungsgewinne (60 Prozent). Dabei verteilte sich der gesamte Wanderungsgewinn zu 92 Prozent auf Zuzüge aus dem Ausland und zu 8 Prozent auf Zuzüge aus dem Inland.

Auch zum Wachstum beigetragen hat der Geburtenüberschuss (40 Prozent). Das bedeutet, dass in diesem Zeitraum mehr Kinder geboren wurden als Menschen verstarben. Im Kanton Luzern wurden mit wenigen Ausnahmen seit 2003 jährlich steigende Geburtenzahlen gemeldet. 2017 wurden mit 4384 Lebendgeburten so viele Kinder geboren wie seit 1992 nicht mehr.

Ende des vergangenen Jahres lebten knapp 75'000 Ausländer mit ständigem Wohnsitz im Kanton Luzern. Die Zahl ist seit dem Jahr 1991 um 93 Prozent (+ 36'190 Personen) gestiegen. Der Ausländeranteil ist somit von 11,9 auf 18,4 Prozent angestiegen.

Viele Deutsche in Luzern

Die meiste Zuwanderung erhält Luzern aus Deutschland: Waren 1993 noch 7.1 Prozent der in Luzern wohnhaften Personen (3'216) ursprünglich aus unserem nördlichen Nachbarland, waren es 2017 18.6 Prozent (13'954).

Dieses Beispiel steht im Gegensatz zu den Italienern in Luzern: 1993 stellte diese Bevölkerungsgruppe noch 21 Prozent (9461) , 2017 waren es noch 10.2 Prozent (7'654).

Im Jahr 2016 hatten 28 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung im Kanton Luzern ab dem 15. Altersjahr einen Migrationshintergrund. Bei Schweizern betrug dieser Anteil 12 Prozent. (pd/zgc)

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