KANTON LUZERN: Wegen Lehrplan 21: Ebikon muss Hallenbad-Untermieter kündigen

Ab dem Schuljahr 2017/2018 müssen Primarschüler in den Schwimmunterricht. Das sprengt allerdings die Kapazität des hiesigen Hallenbades.

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Mit der Einführung des Lehrplans 21 und dem somit beschlossenen obligatorischen Schwimmunterricht stösst das Hallenbad Schmiedhof in Ebikon an seine Grenzen. (Bild: pd)

Mit der Einführung des Lehrplans 21 und dem somit beschlossenen obligatorischen Schwimmunterricht stösst das Hallenbad Schmiedhof in Ebikon an seine Grenzen. (Bild: pd)

Der Schwimmunterricht wird mit der Einführung des Lehrplans 21 an den Volksschulen im Kanton Luzern obligatorisch. Dritt- und Viertklässler müssen mindestens neun bis maximal 18 Mal am Schwimmunterricht pro Schuljahr teilnehmen. Diese Vorgaben haben nun allerdings zur Folge, dass die Volksschule Ebikon mehr Lektionen im Hallenbad Schmiedhof braucht, wie die Gemeinde mitteilt.

Zusätzlich wird Ebikon in den nächsten Jahren mehr Schüler in der dritten und vierten Klasse verzeichnen. Auch die Gemeinden rund um Ebikon ohne Hallenbad haben zusätzlichen Bedarf für die Schulen. «Leider haben wir nicht genügend Wasserfläche in Ebikon, um der gesamten Nachfrage der Gemeinden und privaten Untermieter gerecht zu werden», erklärt Hans Peter Bienz, Gemeinderat Ebikon.

Deshalb muss der Belegungsplan ab August 2017 angepasst werden. Denn für die zehn privaten Untermieter stehen anstelle von heute 50 Lektionen nur noch deren 40 zur Verfügung. Somit kommt es zu zeitlichen Verschiebungen, Reduktionen von Lektionen und vier Vertragsauflösungen. Die öffentliche Nutzung am Mittwoch von 13 bis 21 Uhr sowie am Samstag von 8 bis 14 Uhr bleibt wie bis anhin bestehen.

pd/chg