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KANTON LUZERN: Wyss, Graf und Küng glanzvoll wiedergewählt

Guido Graf (CVP), Robert Küng (FDP) und Reto Wyss (CVP) sind in ihrem Amt als Regierungsrat bestätigt worden. Marcel Schwerzmann hat die Wiederwahl im ersten Anlauf verpasst. Für die Linken wird es schwer werden, im zweiten Wahlgang den Sitz der zurückgetretenen Yvonne Schärli (SP) zu verteidigen.
Sie haben die Wiederwahl in den Regierungsrat geschafft: (von links) Reto Wyss, Guido Graf und Robert Küng. (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)

Sie haben die Wiederwahl in den Regierungsrat geschafft: (von links) Reto Wyss, Guido Graf und Robert Küng. (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)

Guido Graf (CVP, bisher) kann bei den Luzerner Regierungsratswahlen mit 61'451 die meisten Kandidatenstimmen auf sich vereinigen. Wie vor vier Jahren, als Graf 61'031 Stimmen erhielt, schafft der 56-jährige CVP-Politiker aus Pfaffnau die Wiederwahl bereits im ersten Wahlgang.

Dies gelang dieses Jahr auch Robert Küng (FDP, bisher) mit 59'486 Stimmen und Reto Wyss (CVP bisher) mit 58'199 Stimmen. Beide haben wie Graf das absolute Mehr von 49'173 deutlich übertroffen und sind somit ebenfalls in ihrem Amt bestätigt.

Das Schlussresultat der Luzerner Regierungsratswahlen vom 29. März. (Bild: pd/bac)

Das Schlussresultat der Luzerner Regierungsratswahlen vom 29. März. (Bild: pd/bac)

Bei den Wahlen 2011 erreichte der 59-jährige Willisauer Robert Küng im ersten Wahlgang 45'841 Stimmen und schaffte im zweiten Wahlgang mit 52'945 Stimmen die Wahl in die Regierung. Der 49-jährige Reto Wyss holte vor vier Jahren 40'218 Stimmen und wurde im zweiten Wahlgang mit 52'012 Stimmen gewählt.

Schwerzmann als einziger Bisheriger noch nicht wiedergewählt

Marcel Schwerzmann (parteilos, bisher) hat mit 43'562 Stimmen das absolute Mehr klar verpasst und muss somit zum zweiten Wahlgang am 10. Mai antreten. Dies musste der 50-jährige Krienser auch vor vier Jahren, als er ebenfalls als Bisheriger im ersten Wahlgang mit 51'302 Stimmen die Wiederwahl zunächst verpasste, im zweiten Wahlgang mit 52'509 Stimmen jedoch den erneuten Einzug in die Regierung schaffte.

Vor acht Jahren hatte Schwerzmann den Regierungsratsitz der SVP abgenommen. Diese kann mit ihrem Kandidaten, dem 58-jährigen Krienser Paul Winiker (neu), dem zweiten Wahlgang optimistisch entgegenblicken. Winiker liegt mit 42'842 Stimmen mit Marcel Schwerzmann beinahe gleichauf und hat gute Chancen, den vor acht Jahren verlorenen SVP-Sitz zurückzuerobern. Zum Vergleich: 2011 holte die SVP mit ihrem damaligen Kandidaten Urs Dickerhof im ersten Wahlgang 28'922 Stimmen und verpasste dann im zweiten Wahlgang mit 21'377 Stimmen die Wahl in den Regierungsrat deutlich.

SP vor einer schier unlösbaren Aufgabe

Vor einer schweren Aufgabe mit Blick auf den zweiten Wahlgang stehen die Linken: Ihre beste Kandidatin, Felicitas Zopfi (SP, neu), kommt auf 34'231 Stimmen. Die 56-jährige Luzernerin braucht wohl ein kleines politisches Wunder, um den frei gewordenen Sitz ihrer Parteikollegin Yvonne Schärli erfolgreich zu verteidigen.

Der 48-jährige Krienser Michael Töngi (Grüne, neu) erhielt 20'241 Stimmen und dürfte im zweiten Wahlgang wohl keine reellen Chancen haben, sofern er denn überhaupt antritt.

Die 21-jährige Luzernerin Irina Studhalter (Junge Grüne, neu) erhielt mit 11'808 erwartungsgemäss am wenigsten Stimmen. Ihre Partei hat den Verzicht auf eine Teilnahme am zweiten Wahlgang bereits angekündigt.

Die Stimmbeteiligung im Kanton Luzern beträgt 37,6 Prozent.

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Das sind die gewählten Regierungsmitglieder

Im ersten Wahlgang der Luzerner Regierungsratswahlen sind drei Bisherige gewählt worden:

Guido Graf(CVP) wurde 2010 in den Regierungsrat gewählt. Er ist Gesundheits- und Sozialdirektor. 2011 war er der einzige Regierungsrat, der die Wahl im ersten Wahlgang geschafft hat. Graf ist 56 Jahre alt und wohnt in Pfaffnau. Er war bis zu seiner Wahl Inhaber eines Beratungsbüros für Nonprofit-Organisationen. Graf startete seine politische Karriere 1991 im Gemeinderat von Pfaffnau. 1995 wurde er Kantonsrat, wo er zeitweise auch die CVP-Fraktion präsidierte. Mit dem schwierigen Dossier Asylpolitik gewann Graf an Profil.

Reto Wyss(CVP) wurde 2011 Regierungsrat und steht dort dem Bildungs- und Kulturdepartement vor. Der 49-jährige Wyss wohnt in Rothenburg, wo er vor seiner Wahl in den Regierungsrat Gemeindepräsident war. Wyss ist Bauingenieur und war Teilhaber eines Büros. Dank Wyss konnte Luzern die schwierig gewordenen Beziehungen zu den anderen Zentralschweizer Kantonen wieder normalisieren. Erfolge verbuchen konnte er zudem in der Hochschulpolitik.

Robert Küng (FDP) ist seit 2011 Regierungsrat und Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartementes. Küng ist 59 Jahre alt und wohnt in Willisau. Er war Stadtpräsident von Willisau und Kantonsrat und führte ein eigenes Haustechnikunternehmen. Grossbaustellen, die Küng zu betreuen hat, ist die Verkehrslage im Raum Luzern (Seetalplatz, Projekte Bypass und Tiefbahnhof) sowie der Hochwasserschutz.

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Das Triumphirat des Wahlsonntags: Reto Wyss (CVP), Guido Graf (CVP) und Robert Küng (FDP, von links). (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Sie lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Regierungsratskandidat Paul Winiker (Mitte) und Finanzdirektor Marcel Schwerzmann. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Robert Küng wird im ersten Wahlgang mit den zweitmeisten Stimmen wiedergewählt. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Erste Gratulation zur Wiederwahl. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Der wiedergewählte Regierungsrat Guido Graf. Er erzielte mit 61'451 Stimmen das beste Resultat aller Kandidaten. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Die drei wiedergewählten Regierungsräte (v.l.n.r.) Reto Wyss (CVP), Guido Graf (CVP), Robert Küng (FDP). (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Marcel Schwerzmann (parteilos) ist im ersten Wahlgang nicht wiedergewählt worden. Ihm fehlten knapp 6000 Stimmen. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Marcel Schwerzmann betrachtet Informationen auf dem Smartphone. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Paul Winiker erhält (oder spendet?) Trost nach dem erfolglosen ersten Wahlgang. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Felicitas Zopfi wurde im ersten Wahlgang nicht in den Regierungsrat gewählt. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Felicitas Zopfi mit angeregten Gesprächspartnerinnen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Trotzdem – oder erst recht: Blumen für Felicitas Zopfi. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Michael Töngi wurde ebenfalls im ersten Wahlgang nicht in den Regierungsrat gewählt. Töngi erzielte 20'241 Stimmen. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Gelassenheit trotz Nichtwahl: Michael Töngi, hier im Gespräch mit seinem Lebenspartner Thomas Schlepfer (links) und dessen Tante Yvonne Zwicker. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Lachende Krienser CVP-Frauen: die neuen Kantonräte Christine Kaufmann-Wolf (links) und Kandidatin Anita Burkhardt. (Bild: Corinne Glanzmann/ Neue LZ)
Irina Studhalter verfolgt auf dem Bildschirm die Resultate. Studhalter erzielte 11'808 Stimmen. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Regierungsratskandidatin Irina Studhalter im Kreis iher Familie (von links): Silvia Huber, Irina, Christof und Jona Studhalter. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Die Familie Studhalter im Banne des Resultate-Beamers. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Die amtierenden Regierungsmitglieder im Anmarsch. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Interessiert werden die neusten Wahlergebnisse auf den zwei öffentlichen Computern verfolgt. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Die räumlichen Verhältnisse im Lichthof des Regierungsgebäudes sind etwas beschränkt. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Den Kantonsratssaal haben Medienleute in Beschlag genommen. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Ein Radiomoderator bereitet seine Berichterstattung im Kantonsratssaal des Regierungsgebäudes vor. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Interessiert beobachten die beiden Männer das Geschehen im Lichthof. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Die Anwesenden verfolgen im Lichthof die Resultate auf einer Leinwand. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Immer mehr Menschen strömen in den Lichtof des Regierungsgebäudes. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Vorbildlich: Jemand von den jungen Grünen fuhr gleich mit dem Fahrrad vor. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Politiker mischen sich unter die Zuschauer und Medien im Regierungsgebäude. (Bild: Ramona Geiger / Neue LZ)
Was läuft? Auf den Mobilgeräten verfolgen Interessierte die neusten Trendmeldungen. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Regierungsrätin Yvonne Schärli ist dieses Jahr nicht mehr als Kandidatin angetreten. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Politiker verfolgen die Wahlresultate. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Resultate werden verfolgt. auf dem Handy … (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
… oder an den Bildschirmen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Betrachtungen … (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
… Diskussionen und Interpretationen, … (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
… Informationen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Die Blicke vieler Anwesenden richten sich nach oben, zum Bildschirm mit den aktuellen Zwischenresultaten. (Bild: Corinne Glanzmann/ Neue LZ)
Die Blicke vieler Anwesenden richten sich nach oben, zum Bildschirm mit den aktuellen Zwischenresultaten. (Bild: Corinne Glanzmann/ Neue LZ)
Die Blicke vieler Anwesenden richten sich nach oben, zum Bildschirm mit den aktuellen Zwischenresultaten. (Bild: Corinne Glanzmann/ Neue LZ)
Die Kulisse des Tele 1 steht. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Parteipräsidenten nehmen in Tele1-Aufnahmenische Stellung (von links): Pirmin Jung (CVP), Daniel Gähwiler (SP) und Franz Grüter (SVP) (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Fernsehtermin bei Tele1: Peter Schilliger (FDP), Katharina Meile (Grüne) und Laura Kopp (GLP). (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Blick in den Lichthof des Regierungsgebäudes. (Bild: Neue LZ / Ramona Geiger)
Draussen vor der Tür geben die drei wiedergewählten Regierungsräte ihre ersten Interviews. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
44 Bilder

Aus dem Luzerner Wahlzentrum


Reaktionen und Analysen lesen Sie am 30. März in der Neuen LZ.

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