KANTON LUZERN: Zuwanderer sind meist gut gebildet

Ausländer als Tellerwäscher und Putzhilfen – dieses Bild hat sich in den letzten zehn Jahren gründlich geändert. Viele Zuwanderer sind heute sehr gut qualifiziert.

Drucken
Teilen
Schlagbaum hoch für qualifizierte Arbeitskräfte aus Deutschland. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Schlagbaum hoch für qualifizierte Arbeitskräfte aus Deutschland. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Die Mehrheit der Zuwanderer in die Schweiz ist nicht schlecht qualifiziert, sondern sehr gut. Zumindest jene, die in den letzten Jahren kamen, heisst es in der neusten Publikation der Denkfabrik Avenir Suisse zum Schluss. Inzwischen haben knapp 60 Prozent der neuen Einwanderer einen Universitäts- oder Hochschulabschluss oder eine höhere Berufsbildung absolviert – der Anteil liegt etwa doppelt so hoch wie in der Schweizer Bevölkerung.

Hans Hofstetter, Leiter der Dienststelle Wirtschaft und Arbeit, sagt: «Die Zahl der Arbeitslosen ist bei den Geringqualifizierten deutlich höher, es sind kaum Arbeitsplätze für Niedrigqualifizierte frei.» Die Chancen auf eine Anstellung sind also für Besserausgebildete deutlich höher.

Entgegen den Befürchtungen verdrängen die «neuen» Zuwanderer meist keine Schweizer aus dem Arbeitsmarkt. Zu Konkurrenz zwischen Einheimischen und Ausländern kann es jedoch in Einzelfällen kommen, etwa bei Assistenzärzten in Spitälern und wissenschaftlichen Assistenten an den Unis.

Karin Winistörfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.