KANTON LUZERN: Zwei Heiratsvermittler büssen mit Geldstrafen

Das Amtsstatthalteramt Luzern hat zwei Männer mit Geldstrafen und Bussen bestraft, weil diese versucht haben, eine Scheinehe für eine 27-jährige Brasilia­nerin zu vermitteln.

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Geldstrafen statt Ehering. (Symbolbild Marco Zanoni/Neue LZ)

Geldstrafen statt Ehering. (Symbolbild Marco Zanoni/Neue LZ)

Der 52-jährige Italiener und der 49-jährige Portugiese wollten einem Schweizer mehrere tausend Franken bezahlen, falls er bereit sei, die 27-jährige Brasilianerin zu heiraten, welche sich zu diesem Zeitpunkt illegal in der Schweiz aufhielt.

Durch den Heiratsschwindel sollte die brasilianische Prostiuierte an einen Schweizer Pass kommen. Die beiden Vermittler wurden im März 2009 in Kriens festgenommen.

Das Amtsstatthalteramt Luzern hat die beiden – nicht vorbestraften - Männer laut einer Medienmitteilung wegen versuchtem Vermitteln einer Scheinehe und Erleichtern des rechtswidrigen Aufenthalts mit bedingten Geldstrafen von 120 und 160 Tagessätzen zu 160 und 120 Franken (Probezeit 2 Jahre), 2500 und 3000 Franken Busse und den Verfahrens­kosten bestraft.

Die Frau aus Brasilien wurde wegen illegalem Aufenthalt, illegaler Erwerbstätigkeit und versuchtem Eingehen einer Scheinehe mit einer Geldstrafe von 160 Tagessätzen zu je 30 Franken (bedingt / Probezeit 3 Jahre) bestraft. Zudem muss sie die Untersuchungskosten bezahlen und wurde aus der Schweiz ausgewiesen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Urteile sind rechtskräftig.

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