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KANTON LUZERN/SCHWYZ: Bankräuber von Weggis flüchtete mit eigenem Auto

Beim Bankraub von Weggis war kein Profi am Werk: der Mann, der am Dienstag die Kantonalbank in Weggis überfallen hat, ist ein unscheinbarer Familienvater aus der Region Zentralschweiz.
Unklar ist, ob der Bankräuber von Weggis mit der Seilbahn auf die Rigi flüchtete. (Bilder Pius Amrein / Luzerner Polizei)

Unklar ist, ob der Bankräuber von Weggis mit der Seilbahn auf die Rigi flüchtete. (Bilder Pius Amrein / Luzerner Polizei)

Mit Käppi und Sonnenbrille hat sich der Räuber versucht, unkenntlich zu machen, als er am Dienstagmorgen gegen 9.40 Uhr die Filiale der Luzerner Kantonalbank in Weggis überfallen hat. Er bedrohte die Angestellten mit einer Waffe und flüchtete mit der Beute in unbekannter Höhe. (<strong>&laquo;zum Artikel&raquo;</strong>)

Dieser Moment der Flucht wurde beobachtet, wie der «Bote der Urschweiz» am Donnerstag schreibt. So sei die Polizei umgehend über das Fluchtfahrzeug informiert worden: ein silberner BMW. Auch die Autonummer konnte festgehalten werden.

Familienvater flüchtet mit eigenem Auto

Es wurde eine interkantonale Fahndung aufgezogen. So machte die Kapo Schwyz am Dienstag etwa in Küssnacht Kontrollen, bewaffnet mit Maschinenpistolen. Es wurde überall nach dem silbernen BMW gesucht. Wie sich später herausgestellt hat, war das Fluchtfahrzeug das private Auto des Räubers.

Eine Stunde nach dem Überfall habe die Polizei den Wagen auf dem Parkplatz der Seilbahn-Talstation Weggis entdeckt – keine drei Fahrminuten vom Tatort entfernt. Daraufhin wurde nicht nur das Gebiet um die Talstation, sondern auch um die Bergstation Rigi Kaltbad gefahndet. Um die Mittagszeit habe man am Dienstag schliesslich den Räuber auf der Rigi gefasst – keine drei Stunden nach dem Überfall.

Beim Gefassten handelt es sich gemäss dem «Boten der Urschweiz» um den gebürtigen Brunner K. Er lebe heute in Luzern. Klassenkameraden in Brunnen hätten ihn als netten Schüler in Erinnerung, unauffällig und etwas scheu sei er. Heute führe der 54.Jährige in Immensee ein Dentaltechnik-Labor. Dort sei er vor einer Woche zum letzten Mal gesehen worden.

Die Polizei gibt keine Auskunft zum Motiv der Tat. K. sei Familienvater. Seine Frau habe von Geldsorgen berichtet. Diese stehe unter Schock und hofft, dass ihr Mann «nicht schwer bestraft» werde.

gh/nop

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