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KANTON: Museen stellen Neuerungen vor

Über 90 000 Personen besuchen jährlich das Natur- und das Historische Museum. Nun gibt es Details zur Zusammenarbeit.
Robert Knobel
Christoph Lichtin, Gesamtleiter kantonale Museen, im letzten November im Historischen Museum in Luzern. (Bild: Neue LZ (Archiv))

Christoph Lichtin, Gesamtleiter kantonale Museen, im letzten November im Historischen Museum in Luzern. (Bild: Neue LZ (Archiv))

Seit letztem Herbst stehen die beiden kantonalen Museen, das Natur-Museum und das Historische Museum in Luzern, unter einer gemeinsamen Leitung. Der Umbau der Führungsstruktur hatte bei den beiden Museen für einigen Aufruhr gesorgt. «Inzwischen haben wir uns gut gefunden», sagen sowohl Christoph Lichtin, Gesamtleiter kantonale Museen und Direktor des Historischen Museums, sowie Britta Allgöwer, Direktorin des Natur-Museums. Man sei sich jetzt einig darüber, wie man die beiden Häuser weiterentwickeln wolle. Dazu gibt es folgende Neuigkeiten.

Eintrittspreise: Ab sofort können Inhaber einer Jahreskarte fürs Natur-Museum oder das Historische Museum gratis ins jeweils andere Museum. Mittelfristig soll auch die Einführung von Kombitickets geprüft werden, die dann für beide Häuser gelten.

Geschichtsdatenbank: «Immer wieder erhalten wir Anfragen von Leuten, die beispielsweise etwas über die Pest in Luzern oder die Geschichte der Fasnacht wissen wollen», sagt Christoph Lichtin. Solche Fragen soll künftig ein neues Online-Portal für Luzerner Kulturgeschichte beantworten.

Neue Partner: Für Projekte wollen die beiden Museen künftig vermehrt mit anderen Institutionen zusammenarbeiten – etwa mit der Universität Luzern oder der Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB).

Die wichtigste Veränderung steht aber mit der Sanierung und Umbau des Natur-Museums an. Die heutige 36-jährige Dauerausstellung soll komplett erneuert werden. Bis zum Start der Umbauarbeiten dauert es allerdings noch mindestens zwei Jahre. Seit Januar liegt nun immerhin eine genaue Kostenberechnung vor. Über deren Inhalt geben weder Museum noch Kanton Auskunft. Im aktuellen Aufgaben- und Finanzplan (AFP) des Kantons sind die Baukosten mit 6,5 Millionen Franken veranschlagt.

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