KANTON NIDWALDEN: Bahnübergange: Bauern sollen mitzahlen

Eine knappe Mehrheit des Nidwaldner Landrats findet, dass sich die Grundeigentümer an den Kosten für die Sanierung gefährlicher Bahnübergänge beteiligen sollen.

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Unbewachter Bahnübergang in Oberdorf. (Bild Luca Wolf/Neue NZ)

Unbewachter Bahnübergang in Oberdorf. (Bild Luca Wolf/Neue NZ)

Das Parlament hielt am Mittwoch am Prozentsatz von 5 Prozent wie von der Regierung vorgeschlagen fest. CVP, Grüne und eine Mehrheit der FDP unterstützten dies, keine Kostenbeteiligung wollte die SVP. Sie verlor die Abstimmung mit 21:29 Stimmen.

Die Hauptfrage, die sich im Landrat stellte, war, ob Grundeigentümer von Land an Bahnübergängen von einer Sanierung auch profitieren und sich darum an den Kosten beteiligen sollten.

Beinahe wäre gar das Gesetz zurückgewiesen worden. Josef Barmettler (CVP) beantragte dies im Namen der Fraktionspräsidenten. Man brauche mehr Informationen über die Kosten und die Zahl der aufhebbaren gefährlichen Übergänge sowie die Eigentumsverhältnisse.

Davon wollte der Landrat aber mit 43:4 Stimmen nichts wissen. Der Antrag wurde von Volkswirtschaftsdirektor Gerhard Odermatt und aus CVP-Kreisen bekämpft.

Markus von Rotz

Mehr zum Thema lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.