KANTON NIDWALDEN: Der Feuerbrand hat Nidwalden im Griff

Üblen Schaden hat der Feuerbrand 2008 in Nidwalden angerichtet. Weil neu der ganze Kanton als Befallszone gilt, braucht es jetzt ein neues Vorgehen.

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An den brauen Blättern sieht man, dass dieser Apfelbaum von Feuerbrand befallen ist. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

An den brauen Blättern sieht man, dass dieser Apfelbaum von Feuerbrand befallen ist. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Im vergangenen Jahr hinterliess der Feuerbrand im Kanton Nidwalden eine Zerstörung ungeahnten Ausmasses: Über 200 Hochstammbäume und 664 Niederstammbäume wurden von diesem gefährlichen Bakterium heimgesucht und mussten gefällt werden. Kanton und Bund leisteten zusammen Abfindungs- und Entschädigungszahlungen von rund 92'000 Franken.

Aufgrund der Befallssituation in den letzten Jahren hat das Bundesamt für Landwirtschaft alle elf Nidwaldner Gemeinden in die so genannte Befallszone eingeteilt. Damit kommt eine neue Bekämpfungsstrategie zum Zug: Neu werden Rodungen nur noch bei starkem Befall angeordnet. Wenn ein Baum vom Feuerbrand befallen ist, wird eine Sanierung durch einen Rückschnitt versucht.

Wie schlimm der Feuerbrand in diesem Jahr in Nidwalden sein Unwesen treibt, ist schwer abschätzbar. Eine Bilanz ist erst im November möglich.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.