KANTON NIDWALDEN: Kantonspolizei bleibt Meldestelle für Waffen

Der Regierungsrat hat die kantonale Waffenverordnung der eidgenössischen Waffengesetzgebung angepasst. Unter anderem soll die Prävention des Waffenmissbrauchs verbessert werden.

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Abgegebene Waffen in Zug. (Bild Zuger Polizei)

Abgegebene Waffen in Zug. (Bild Zuger Polizei)

Nachdem der Bund den materiellen Bereich abschliessend regelt, beschränkt sich die kantonale Revision auf eine Anpassung der Vollzugsvorschriften.

Zuständige kantonale Behörde im Sinne der Bundesgesetzgebung ist wie bis anhin die Kantonspolizei, teilte die Staatskanzlei Nidwalden am Donnerstag mit. Sie bleibt weiterhin die kantonale Meldestelle und ist inskünftig auch für die Erteilung und den Entzug des Europäischen Feuerwaffenpasses zuständig. Für die Aspekte des Gebührenrechts wird – nachdem die Tarife abschliessend im Bundesrecht bestimmt werden – auf das Bundesrecht verwiesen.

Mit der Umsetzung der bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU über die Assoziierung an Schengen ging eine Änderung des eidgenöss­ischen Waffenrechts einher. Dessen Revision schliesst Lücken, die sich in der praktischen Anwendung ergeben haben. Zudem soll die Prävention des Waffenmissbrauchs verbessert werden.

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