KANTON NIDWALDEN: Registerharmonisierung ist verabschiedet

Die Nidwaldner Regierung hat die rechtlichen Grundlagen zur Umsetzung der vom Bund vorgegebenen Registerharmonisierung zu Handen des Landrates verabschiedet.

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Die Volkszählung 2010 wird erstmals registergestützt durchgeführt. (Symbolbild Carmela Odoni/Neue LZ)

Die Volkszählung 2010 wird erstmals registergestützt durchgeführt. (Symbolbild Carmela Odoni/Neue LZ)

Die Volkszählung 2010 wird erstmals ausschliesslich registergestützt durchgeführt, auf der Grundlage von harmonisierten Daten. Mit dem Bundesgesetz über die Harmonisierung der Einwohnerregister und anderer amtlicher Personenregister vom 23. Juni 2006 hat der Bund den Rahmen vorgegeben. Die Kantone sind nun aufgefordert, die rechtliche Grundlage zur praktischen Umsetzung zu schaffen.

Seit Anfang 2008 laufen die Arbeiten zur Registerharmonisierung bei den Gemeinden des Kantons Nidwalden, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Nidwalden. Ein Projektteam aus Vertretern von Gemeinden und dem Kanton sowie dem InformatikLeistungsZentrum (ILZ) begleite und steuere den Prozess.

Einheitliche Software kostet die Gemeinden
Im Rahmen dieses Prozesses wurde ein Entwurf für ein kantonales Registerharmonisierungsgesetz und eine Teilrevision des Gesetzes über Niederlassung und Aufenthalt erarbeitet. Wie die Staatskanzlei schreibt, sind beide Vorlagen in der Vernehmlassung mehrheitlich positiv aufgenommen worden.

Die Registerharmonisierung verursacht bei den Gemeinden Kosten für eine einheitliche Software zur Bereinigung und künftigen Führung der Personen- und Sachregister. Der Kanton beteiligt sich zur Hälfte an diesen Kosten sowie an den Aufwendungen des ILZ zur Unterstützung des Harmonisierungsprozesses. Die Gemeinden übernehmen zudem die personellen Aufwendungen zur Bereinigung der Registerdaten bis 2010.

ana