KANTON NIDWALDEN: Strassen-Engpass Luzern soll behoben werden

In ihrer Stellungnahme zuhanden des Bundes setzt sich die Nidwaldner Regierung für die Beseitigung des Engpasses Luzern im Nationalstrassen-Netz ein.

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Die Autobahn-Ausfahrt Emmen Nord aus Fahrtrichtung Luzern. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Die Autobahn-Ausfahrt Emmen Nord aus Fahrtrichtung Luzern. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Die Funktionsfähigkeit des Nationalstrassennetzes wird durch überlastete Engpässe eingeschränkt. Die Nidwaldner Regierung findet die Beseitigung dieser Engpässe wichtig und sei mit den Grundzügen der Bundesvorlage für die Beseitigung von Engpässen im Nationalstrassen-Netz einverstanden, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Nidwalden.

Für Nidwalden sei die Verbindung über den Engpass Luzern der einzige Zugang zum Mittelland. Die Beseitigung dieses Engpasses ist laut Staatskanzlei für eine ungehinderte wirtschaftliche Entwicklung wichtig. Der Regierungsrat fordert deshalb, dass der Beseitigung entsprechende Bedeutung beigemessen werde.

Die Mineralölsteuer soll erhöht werden
Bei der Engpassbeseitigung wie auch bei den Agglomerationsprogrammen werden überwiegend die grossen Ballungszentren mit Bundesgeldern unterstützt. Als Ausgleich ist laut Mitteilung im Infrastrukturfonds der Substanzerhalt der Strassen in den Bergregionen enthalten.

Der Regierungsrat verlangt nun, dass es bei der Diskussion um die Finanzierung der Engpassbeseitigung der Beitrag für die Bergregionen nicht reduziert werde, heisst es in der Mitteilung weiter. Da die Aufwendungen für den Strassenverkehr weiterhin eigenfinanziert werden sollen, erachtet er zudem eine Erhöhung der Mineralölsteuer für die Finanzierung der Aufgaben als richtig.

ana