Kanton plant Massnahmen für den Hochwasserschutz bei Malters

Für 6,35 Millionen Franken soll die Kleine Emme im Gebiet Ettisbühl gesichert werden. Es handelt sich um einen Teil eines grossen Projekts.

Stefan Dähler
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Die kleine Emme an der Autostrasse in Malters.

Die kleine Emme an der Autostrasse in Malters.

Bild: Pius Amrein (Malters, 5. August 2018)

Stück für Stück werden an der Kleinen Emme zwischen Wolhusen und Emmenbrücke Hochwassersanierungen vorgenommen. Als Nächstes ist ein Abschnitt im Gebiet Ettisbühl in der Gemeinde Malters an der Reihe. Vorgesehen sind Massnahmen für 6,35 Millionen Franken. Der Luzerner Regierungsrat beantragt einen entsprechenden Kredit beim Kantonsrat. Nach Abzug des Beitrags des Bundes verbleiben dem Kanton voraussichtlich noch effektive Kosten von rund 3,5 Millionen Franken, heisst es in der Botschaft.

Das linke Ufer entlang der Autostrasse K 10 sei fest verbaut und werde mit kleinen Schutzverbauungen ergänzt. Das rechte Ufer werde teilweise abgeflacht, zudem die Sohle verbreitert. Geplant ist, die Arbeiten in den Jahren 2021 und 2022 auszuführen. Hier der betroffene Abschnitt:

Karte: PD/Kanton Luzern

Die Hochwasserschutzmassnahmen an der Kleinen Emme wurden in der Folge der verheerenden Überschwemmungen 2005 geplant. Insgesamt erstrecken sich die Arbeiten auf 23 Kilometer. Ziel ist es, ein Hochwasser mit einem Spitzenabfluss von über 750 Kubikmeter pro Sekunde bewältigen zu können, ohne dass die dicht besiedelten Industrie- oder Gewerbe-gebiete Schaden nehmen, so der Regierungsrat. Bereits vom Kantonsrat bewilligt wurden Kredite für Arbeiten in den Gebieten Seetalplatz, Rotewald, Stägmättli und Swiss Steel auf Boden der Gemeinden Emmen, Malters und der Stadt Luzern.

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