Kanton spricht 5,8 Millionen Franken für Fusion

Der Kanton Luzern würde bei einer Fusion der Gemeinden Escholzmatt und Marbach einen Beitrag von 5,8 Millionen Franken auszahlen. Die Bevölkerung beiden Gemeinden soll am 27. November an der Urne darüber abstimmen.

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Ein Blick auf Escholzmatt mit der Pfarrkirche St. Jakob (links). (Bild: Archiv LZ)

Ein Blick auf Escholzmatt mit der Pfarrkirche St. Jakob (links). (Bild: Archiv LZ)

Der Kanton habe ein grosses Interesse an der Weiterentwicklung der neuen Gemeinde und des gesamten Entlebuchs, teilte er am Montag mit.

Mit einem Kantonsbeitrag von 5,8 Millionen Franken starte die neue Gemeinde Escholzmatt–Marbach in eine finanziell gesunde Zukunft, heisst es weiter. Berücksichtigt im Kantonsbeitrag sind der Anteil an Reorganisationskosten sowie Beiträge zum Ausgleich unterschiedlicher Abwassergebühren und unterschiedlicher Verschuldung.

Zum Verschuldungsausgleich gehört die Investition in die Fertigstellung des Radwegs Marbach–Wiggen. Die Auszahlung an den Radweg – 2,6 Millionen Franken – erfolgt bei der Fertigstellung. 3,2 Millionen Franken werden der neuen Gemeinde Escholzmatt–Marbach auf den Fusionsstart am 1. Januar 2013 entrichtet.

sda/ks