Kanton sucht Mieter für Kloster

Die ehemalige Klosteranlage St. Urban soll finanziell mehr abwerfen. Das Behindertenwohnheim wird wohl ausquartiert.

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Aussenansicht des Klosters in St. Urban. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Aussenansicht des Klosters in St. Urban. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Der Luzerner Finanzdirektor Marcel Schwerzmann will prüfen, wie der Kanton das ehemalige Kloster St. Urban besser nutzen und auslasten kann. Das Gebäude werde nicht ideal genutzt, weshalb nun über die Zukunft der Anlage beraten wird, sagt Kantonsbaumeister Urs Mahlstein. Die Pläne für eine verbesserte Nutzung befänden sich in einem frühen Stadium. Ende Jahr soll ein Projektauftrag vorliegen.

Konkret geht es um das Konventsgebäude, das an die Kirche grenzt. Wie der Grossteil der Klosteranlage befindet sich auch dieser Gebäudekomplex im Besitz des Kantons. Derzeit sind Teile der Psychiatrie Luzern sowie ein Kulturveranstalter und das Behindertenwohnheim Sonnegarte in dem Gebäude eingemietet.

Infrastruktur überholt

Wahrscheinlich scheint, dass das Behindertenwohnheim längerfristig aus dem Gebäude auszieht. Möglicherweise wird das Wohnheim, das heute für 48 Personen ausgelegt ist, durch einen Neubau im Raum St. Urban ersetzt, wie das Departement Gesundheit und Soziales bestätigt. Die Infrastruktur des Gebäudes sei teilweise nicht mehr behindertengerecht.

Wie die ehrwürdigen Klostermauern in St. Urban genutzt werden sollen und wer sich künftig dort einmieten soll, ist derzeit noch unklar.

red

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